Solaranlage

Klimaschutz und Hitzeschutz


Allgemeines zum Klimaschutz in Niedernhausen 

Die Treibhausgasbilanz aus dem Klimaschutzkonzeptes zeigt deutlich, dass der überregionale Verkehr den größten Teil der Emissionen in unserer Gemeinde ausmacht. Auf die Emissionen des überregionalen Verkehrs hat die Gemeinde keinen Einfluss. Sie kann nur auf die anderen Bereiche einwirken. Der nächste größte Emittent an Treibhausgasen und Energieverbrauch kommt von den Haushalten. Hierauf kann die Gemeinde nur indirekt wirken, da hier die BürgerInnen gefragt sind. Den BürgerInnen sollen zur Unterstützung Informationen und Werkzeuge an die Hand gegeben werden. Zu diversen Themen finden Sie auf der Webseite Informationen und Ansprechpartner, die Ihnen Unterstützung bieten können. Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne bei der Klimaschutzmanagerin, Hannah Fischer (hannah.fischer@niedernhausen.de; 06127 / 903-214).

Sie möchten in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung Maßnahmen umsetzen, die das Klima schützen? Ein paar wichtige Themen im Überblick gibt es hier: Für Hausbesitzende und für Mietende!


Bereits erfolgte und laufende Klimaschutz-Maßnahmen in unserer Gemeinde

  • Was haben wir schon für mehr Klimaschutz getan?

    In der Vergangenheit wurden bereits einige Maßnahmen im Bereich des Klimaschutzes in unserer Gemeinde umgesetzt.

    Im Jahr 2024 wurde die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED abgeschlossen. Somit sind unsere Straßen besser beleuchtet und gleichzeitig kann Strom eingespart werden.

    Im Bereich der erneuerbaren Energien wurde in Niedernhausen bereits früh gehandelt. Schon im Jahr 2004 wurden die ersten kommunalen Dächer für die Errichtung von PV-Anlagen verpachtet. So wurden 11 Anlagen auf Gemeindedächern errichtet. Mit Ablauf der Pachtverträge hat die Gemeinde bisher sieben der Anlagen übernommen und auf Eigenverbrauch umgerüstet. Die übernommenen Anlagen haben eine maximale Leistung von circa 120 kWp. Zusätzlich wurde die freistehende PV-Anlage im Waldschwimmbad gebaut[HF1] . [mit Foto!] Mit einer Leistung von 45,7 kWp kann diese für den Stromverbrauch im Schwimmbad und gleichzeitig zur Verschattung der Sitzplätze genutzt werden. Im privaten Bereich sind, Stand August 2026, bereits 386 Balkonanlagen, bisher 2 Freiflächenanlagen und 818 Gebäudesolaranlagen im Marktstammdatenregister (hier muss jede Solar-Anlage eingetragen werden) gemeldet. Die Leistungen der PV-Anlagen decken dennoch nur einen Bruchteil der Stromversorgung in Niedernhausen ab.   
    Mit Hilfe der Windkraftanlagen, über die in einem Bürgerentscheid im Jahr 2023 abgestimmt wurde, könnte der gesamten Stromverbrauch der Gemeinde bilanziell gedeckt werden. 
    Über die aktuell existierenden privaten Dachflächen-PV-Anlagen und die Balkonkraftwerke können innerhalb eines Jahres circa 5.200 t CO2 eingespart werden


  • Wie hat sich die Ladeinfrastruktur für E-Autos entwickelt?

    Im Bereich der Ladeinfrastruktur für E-Autos hat sich ebenfalls viel getan. In der Kommune finden sich 26 Schnellladepunkte und 5 Normalladepunkte [muss aktualisiert werden!]. Die Ladepunkte liegen so, dass während dem Einkauf, dem Sport oder während eines Kaffees das Auto geladen werden kann. Eine Übersicht über die Ladestationen finden Sie hier (https://standorttool.de/standorttool).

  • Was tun wir, um die Mobilität per Fahrrad zu fördern?

    Durch das im Jahr 2022 beschlossene Radwegekonzept wird der Radverkehr schrittweise verbessert.  Details zum Radwegekonzept finden Sie hier! Des Weiteren werden im Zuge der Erneuerung des Bahnhofumfeldes die Abstellmöglichkeiten für Fahrräder erweitert.

  • Welche Maßnahmen ergreifen wir, um auf den Klimawandel zu reagieren?

    Neben dem Klimaschutz spielt auch die Klimawandelanpassung eine wichtige Rolle. Hierbei sind vor allem die Aspekte Hitzeschutz und Extremwetterereignisse zu betrachten.

    In den Kitas wurden bereits Sonnensegel und Sandkastenabdeckungen gebaut. Auch Straßenbegleitgrün dient der Beschattung und dem sogenannten Mikroklima.

    Einer der wichtigsten Aspekte im Hitzeschutz ist das Wissen zum persönlichen Hitzeschutz. Hierzu und zu weiteren Informationsportalen finden sich Informationen auf der Webseite der Gemeinde (https://www.niedernhausen.de/oekologie-umwelt/klimaschutz/). Im Juli 2026 fand die erste Informationsveranstaltung zu dem Thema statt. Das Ganze soll im Jahr 2027 noch erweitert werden.

    Im Zuge des Schutzes vor Starkregenereignisse wurden in den letzten Jahren Gräben und Wälle zum Regenrückhalt und -schutz in Stand gesetzt. Diese Anlagen werden, zusammen mit entsprechenden Durchlässen, freigehalten und gepflegt. Eine Fließpfadkarte zeigt, welchen Weg das Wasser nimmt und weist die Gefährdungsbereiche für Gebäude und landwirtschaftliche Flächen aus. Für die Gemeinde Niedernhausen liegen Fließpfadkarten, erstellt über das HLNUG, für alle Ortsteile vor. Die Karten wurden im November 2021 veröffentlicht und können auch über die Homepage der Gemeinde Niedernhausen abgefragt werden (https://www.niedernhausen.de/oekologie-umwelt/ver-entsorgung/wasser-abwasser/#accordion-3-1). Die Karten geben, sowohl der Gemeinde als auch den Bürgern, eine Orientierung, wo mit abfließendem Wasser gerechnet werden muss und wo gegebenenfalls Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Aktuell werden die Generalentwässerungspläne für alle Ortsteile der Gemeinde Niedernhausen aktualisiert, um das Abfluss- und Überstauverhalten der Kanalisation bei Starkregen zu bewerten. Dabei werden auch Niederschlagsabflusssimulationen erstellt auf Basis aktueller Niederschlagsdaten.

    Der Wasserrückhalt und eine Abflussverzögerung wird zusätzlich durch die Zisternensatzung, in Kraft getreten im Juni 2024, verstärkt und hilft dabei Hochwasserspitzen zu dämpfen (https://www.niedernhausen.de/verwaltung-politik/satzungen-richtlinien/zisternensatzung.pdf?cid=bv2). Sie stellt einen weiteren Baustein des Starkregenschutzes da. Gleichzeitig dienen Zisternen auch dem Klimaschutz, da durch die Nutzung des gespeicherten Wassers Trinkwasser eingespart werden kann. Jeder Bürger kann durch Entsiegelung die Versickerung von Regenwasser begünstigen. Gleichzeitig kann eine Entsiegelung die eigene Niederschlagsgebühr verringern.

    Weitere Informationen, wie Sie selbst als Privatperson zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung im Bereich Ihres Eigenheims/Mietwohnung beitragen können, finden Sie hier (https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/klimaschutz-und-klimaanpassung/)

    Informationen zu möglichen Fördermitteln finden Sie hier (https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/foerdermittel-finden/).

  • Wie fördern wir nachhaltige Wärmeversorgung?

    Im Zuge der energetischen Sanierung ist auch die Umstellung der Heizsysteme auf eine nachhaltige und energieeffiziente Wärmebereitstellung möglich. Bei einer nachhaltigen Wärmeversorgung werden fossile Energieträger (Öl, Gas) durch erneuerbare Quellen ersetzt. Hierzu zählen beispielsweise Wärmepumpe, Solar- und Geothermie, grüne Fernwärme und Biomasse.

    In den Webinaren und den offenen online Sprechstunden der Landesenergieagentur Hessen können Sie Praxiswissen und individuelle Beratung erhalten. Die nächsten Termine finden sie hier (https://www.lea-hessen.de/buergerinnen-und-buerger/ihr-zuhause-ihre-zukunft/).

    Informationen zum Thema energetische Sanierung finden Sie hier!



Kommunale Wärmeplanung

Zur Unterstützung für die Wahl der nächsten Heizanlage kann die kommunale Wärmeplanung herangezogen werden, sobald diese abgeschlossen ist. Sie zeigt auf, in welchen Gebieten eine sogenannte dezentrale Wärmeversorgung (Erzeugung von Heizwärme am Ort des Verbrauchs) empfohlen wird und wo Fern- oder Nahwärme in Frage kommen kann. Die kommunale Wärmeplanung für Niedernhausen wird zurzeit erstellt und wird veröffentlicht, sobald die Ergebnisse vorliegen. Der Prozess wird durch öffentliche Veranstaltungen begleitet.

Die kommunale Wärmeplanung ist ein planerisches Werkzeug, dass Gemeinden und BürgerInnen dabei unterstützen soll, ihre Wärmeversorgung bis 2045 Treibhausgasneutral zu gestalten. Sie basiert auf dem im Jahr 2024 in Kraft getretenen Wärmeplanungsgesetz.       
Auch im Klimaschutzkonzept der Gemeinde ist die kommunale Wärmeplanung als eine der Maßnahmen für den Klimaschutz zu finden.

Für die kommunale Wärmeplanung wird zunächst eine Bestandanalyse erfolgen. Hier wird der aktuelle Wärmeverbrauch der bestehenden Gebäude und Infrastruktur erhoben. Im Anschluss werden mit der Potenzialanalyse lokale Potenziale für die Wärmebereitstellung mit erneuerbaren Energien ermittelt (z.B. Geothermie, Solarthermie, Umweltwärme, Abwärme). Mit den daraus gewonnen Erkenntnissen wird ein mögliches Zielszenario entworfen, wie die zukünftige Wärmeversorgung aussehen könnte und wie diese umgesetzt werden könnte. Die kommunale Wärmeplanung zeigt somit auf, in welchen Gebieten eine sogenannte dezentrale Wärmeversorgung (Erzeugung von Heizwärme am Ort des Verbrauchs) empfohlen wird und wo Fern- oder Nahwärme in Frage kommen kann.

Die kommunale Wärmeplanung ist kein rechtlich bindendes Konzept. Sie ist lediglich ein reines strategisches Planungselement. Nach Abschluss der Wärmeplanung wird die Gemeindevertretung in Zusammenarbeit mit der Verwaltung die mögliche Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung überprüfen.

Kommunale Wärmeplanung märchenhaft erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=-iB-JtzNlD0


Zusätzliche Informationen für interessierte Bürgerinnen und Bürger gibt es hier:

Informationen zum Thema energetische Sanierung finden Sie hier!



Klimaschutzkonzept

Nachdem das mit Bundesmitteln geförderte Klimaschutzkonzept der Gemeinde aus dem Jahr 2014 in die Jahre gekommen war, wurde das Klimaschutzkonzept aktualisiert und am 8. Mai 2024 durch die Gemeindevertretung neu beschlossen.

Das Klimaschutzkonzept analysiert zunächst die Ist-Situation in Niedernhausen und erstellt hieraus eine Energiebilanz und eine Bilanz zu den Treibhausgas (THG)-Emissionen für das Basisjahr 2021. Grundlage ist das sog. Territorialprinzip, das alle Emissionen auf dem Gebiet der Gemeinde auch Niedernhausen zuordnet – unabhängig davon, ob die Gemeinde hierauf Einfluss hat oder nicht. Hieraus werden dann Potenziale zur Senkung der THG-Emissionen für Niedernhausen abgeleitet, die für alle relevanten Handlungsfelder detaillierter dargestellt werden.

Anschließend werden verschiedene Szenarien entwickelt, wie der Energieverbrauch in Niedernhausen zukünftig gesenkt und gedeckt werden könnte. Das Klimaschutzkonzept schließt dann mit einem Maßnahmenkatalog ab und zeigt auf, wie die Umsetzung und die zugehörige öffentliche Kommunikation organisiert werden könnte.




Sonne am blauen Himmel


Hitzeschutz


Gut durch heiße Tage kommen – Tipps zum Hitzeschutz

Die Sommer werden heißer – das merken viele von uns schon seit einigen Jahren. Hitzewellen treten häufiger auf, dauern länger an und können den Alltag erheblich belasten. Auch für die kommenden Jahre rechnen Fachleute mit weiteren heißen und teilweise extrem heißen Sommern.

Während sonniges Wetter oft als angenehm empfunden wird, kann anhaltende Hitze schnell zur gesundheitlichen Belastung werden. Deshalb möchte die Gemeinde Niedernhausen einige Informationen und praktische Tipps zum Umgang mit hohen Temperaturen weitergeben.


  • Für wen kann Hitze besonders belastend werden?

    Grundsätzlich spürt jeder Mensch die Auswirkungen großer Hitze. Einige Personengruppen sind jedoch besonders gefährdet:

    • Menschen ab 65 Jahren, besonders ältere Menschen, die allein leben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, sowie pflegebedürftige Personen
    • Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder
    • Menschen mit akuten oder chronischen Erkrankungen
    • Menschen, die im Freien oder körperlich schwer arbeiten
    • Menschen in besonderen Lebenslagen, beispielsweise wohnungslose Menschen oder Personen mit Suchterkrankungen

    Gerade bei diesen Personengruppen lohnt es sich, an heißen Tagen besonders aufmerksam zu sein.

  • Was macht Hitze mit unserem Körper?

    Unser Körper verfügt über verschiedene Mechanismen, um sich selbst zu kühlen. Bei großer oder länger anhaltender Hitze können diese jedoch an ihre Grenzen stoßen. Die Folge können Kreislaufprobleme, Flüssigkeitsmangel oder andere gesundheitliche Beschwerden sein.

    Zu den möglichen Folgen zählen unter anderem:

    • Dehydrierung (Flüssigkeitsmangel)
    • Hitzeerschöpfung bis zum Sonnenstich oder Hitzschlag und Hitzekollaps

    Besonders Menschen mit Vorerkrankungen können stärker betroffen sein. Zusätzlich können erhöhte Ozonwerte die Belastung für den Körper verstärken. Die tägliche Ozonvorhersage für Hessen wird jeweils am Nachmittag eines jeden Tages veröffentlicht.

  • Auf welche Warnsignale muss ich achten?

    Wenn der Körper unter der Hitze leidet, macht er sich meist bemerkbar. Häufige Anzeichen sind:

    • Kopfschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen
    • Schwindel und Kreislaufbeschwerden
    • Allgemeines Unwohlsein
    • Benommenheit oder Verwirrtheit
    • Erhöhte Körpertemperatur, trockene und heiße Haut

    In schweren Fällen kann es sogar zu Bewusstlosigkeit kommen. Dann sollte umgehend medizinische Hilfe verständigt werden.

  • Was hilft an heißen Tagen?

    Oft sind es schon kleine Maßnahmen, die einen großen Unterschied machen können.

    Ausreichend trinken

    Der Körper verliert bei Hitze viel Flüssigkeit. Deshalb ist regelmäßiges Trinken besonders wichtig. Wasser und ungesüßte Tees sind dafür am besten geeignet. Alkohol sowie stark zuckerhaltige Getränke können den Körper zusätzlich belasten.

    Auf den Mineralstoffhaushalt achten

    Wer stark schwitzt, verliert nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe. Brühen oder normal salzige Speisen können helfen, diese Verluste auszugleichen.

    Leicht essen

    An heißen Tagen fühlen sich viele Menschen mit leichter Kost wohler als mit schweren oder sehr fettreichen Mahlzeiten.

    Schatten und kühle Orte nutzen

    Wenn möglich, verbringen Sie die heißesten Stunden des Tages an einem schattigen oder kühlen Ort. Schon wenige Grad weniger können eine spürbare Entlastung für den Körper bedeuten.

    Aktivitäten verlegen

    Wer Gartenarbeit, Sport oder andere anstrengende Tätigkeiten plant, fährt meist gut damit, diese in die frühen Morgen- oder Abendstunden zu legen.

    Sonnenschutz nicht vergessen

    Leichte Kleidung, eine Kopfbedeckung, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel helfen dabei, die direkte Sonneneinstrahlung besser zu vertragen.

    Die Wohnung kühl halten

    Viele Menschen kennen den Tipp bereits: Nachts und frühmorgens lüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und Räume möglichst abdunkeln. So bleibt die Hitze länger draußen.

    Für Abkühlung sorgen

    Kühle Fuß- oder Armbäder, feuchte Tücher oder ein Wasserzerstäuber können an besonders heißen Tagen sehr wohltuend sein.

    Medikamente im Blick behalten

    Wer regelmäßig Medikamente einnimmt – beispielsweise gegen Bluthochdruck, zur Entwässerung oder Insulin – sollte bei längeren Hitzeperioden mit seiner behandelnden Ärztin oder seinem behandelnden Arzt sprechen. Wichtig ist außerdem die richtige Lagerung der Medikamente, da viele Präparate nicht dauerhaft Temperaturen über 25 °C ausgesetzt werden sollten.

    Unterstützung und Hilfe

    Wer Fragen rund um das Thema Hitze hat oder Unterstützung benötigt, kann sich an das Hitzetelefon des Gesundheitsamtes wenden:

    06124 510-9679

    In medizinischen Notfällen gilt selbstverständlich: Bitte sofort den Rettungsdienst unter 112 alarmieren.

    Aufeinander achten

    Gerade während einer Hitzewelle kann ein kurzer Anruf, ein Besuch oder die Nachfrage bei älteren Nachbarinnen und Nachbarn viel bewirken. Manchmal reicht schon die einfache Frage „Geht es Ihnen gut?“ oder das Angebot, Getränke mitzubringen.

    Wenn wir auf uns selbst und aufeinander achten, kommen wir gemeinsam besser durch die heißen Tage.

  • Wie können Gebäude vor Hitze geschützt werden?

    Baulicher Hitzeschutz beschreibt alle baulichen und architektonischen Maßnahmen, die ergriffen werden können, um ein Gebäude vor solarer Einstrahlung und Überhitzung zu schützen.

    Beim außenliegenden Sonnenschutz werden die Sonnenstrahlen gestoppt, bevor die das Gebäude erreichen. Hierzu zählen Jalousien, Markisen und Rollläden. Aber auch eine Fassadenbegrünung kann helfen. Diese hält nicht nur die Sonnanstrahlen davor ab, die Fassade zu erhitzen (Verschattung), sondern sorgt durch Verdunstungskühlung für Hitzereduktion. Auch Bäume in der Nähe zum Gebäude und Dachbegrünung können bei entsprechendem Ausbau verschattend und kühlend wirken.

    Eine gute Dämmung, massive Baustoffe und entsprechende Fenster halten die Hitze draußen und können Temperaturschwankungen abmildern. Dies kann beim Bau bereits berücksichtigt werden. Aber auch bei Sanierungen kann der Hitzeschutz mitgedacht werden. Eine gute Sanierung kann Hitzeschutz und energetische Sanierung vereinbaren. Mehr Informationen zur energetischen Sanierung finden Sie hier! 


  • Wo finde ich "kühle Orte" im Öffentlichen Raum in Niedernhausen?

    Als öffentlich zugängliche "kühle Orte" sind in Niedernhausen das Foyer des Rathauses, die katholische Kirche "Maria Königin" (Bahnhofstraße) sowie die Johanneskirche in Niederseelbach ausgewiesen. Hier kann man sich an heißen Tagen unverbindlich aufhalten und eine kleine Pause "im Kühlen" machen. Wir bemühen uns, das Netzwerk der öffentlich zugänglichen "kühlen Orte" weiter auszubauen!

 




Hitze-Warnungen des Deutschen Wetterdienstes 

Wetter-Warn-App des Deutschen Wetterdienstes 

Warn-App "Nina" des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Kathastrophenhilfe

Hitzeschutz-Portal des Rheingau-Taunus-Kreises 

Portal "Klima - Mensch - Gesundheit" 

Hitze-Karte des Hessischen Landesamtes für Umweltschutz