Gemeinde Niedernhausen

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Corona-Testzentrum in Niedernhausen

Im Sportlerheim der Autalhalle (Eingang auf der Rückseite der Halle, Idsteiner Str. 59) betreibt der ASB seit Anfang Februar 2021 ein Corona Testzentrum.

Dort können Sie sich, mit oder ohne Anmeldung (dann ggf. mit Wartezeit), testen lassen.

Der ASB bieten einen Schnelltest (€ 42,50, das Ergebnis steht nach ca. 15 Minuten fest) und einen PCR-Test (€ 79,50, wird von einem externen Labor ausgewertet).

Sie benötigen hierfür keine ärztliche Überweisung oder ähnliches. Die Bezahlung erfolgt bar oder mit allen gängigen Bezahlsystemen.

Hier geht es zur Online-Terminbuchung:

Wir helfen hier und jetzt. (asb-westhessen.de)

"Servicestation" der Gemeinde zur Briefwahl in der Autalhalle eingerichtet

Liebe Wählerinnen und Wähler,

anlässlich der im März stattfindenden Kommunalwahl teilen wir mit, dass eine zusätzliche „Servicestation“ der Gemeinde Niedernhausen zur Briefwahl

in der Autalhalle (Foyer)

eingerichtet wurde.

An dieser „Servicestation“ können Sie ab dem 01.02.2021 Ihre Wahlunterlagen gegen Vorlage des Personalausweises empfangen oder auch sofort per Briefwahl wählen. Die Möglichkeit, die Briefwahlunterlagen wie üblich im Rathaus in Empfang zu nehmen und wählen zu können, besteht natürlich weiterhin.

Die Öffnungszeiten der „Servicestation“ entsprechen den Öffnungszeiten des Bürgerbüros im Rathaus; diese sind:

Montag, Dienstag, Donnerstag: 07:30 – 15:30 Uhr

Mittwoch 07:30 – 18:30 Uhr

Freitag 07:30 – 12:00 Uhr

Infos zur Impfkampagne in Niedernhausen

Entsprechend der durch den Bund vorgenommenen Priorisierung wurde inzwischen mit den Impfungen bei jenen Menschen begonnen, die den Schutz vor dem Virus am dringendsten benötigen: bei unseren ältesten Mitbürgerinnen und Mitbürgern.

So sind auch in Hessen seit Ende 2020 mobile Impfteams in Pflege-Einrichtungen vor Ort aktiv, um impfwillige Menschen der Hochrisikogruppe gegen das weltweit grassierende Corona-Virus zu impfen.

Unsere Bürgerinnen und Bürger der höchsten Prioritätsgruppe der über 80-Jährigen, die nicht in (Pflege-)Einrichtungen leben, können seit dem 12. Januar 2021 Termine für die persönliche Schutzimpfung vereinbaren. Seit dem 19. Januar läuft nun die zweite Phase der größten Impfaktion in der Geschichte unseres Landes.

Wer noch keinen Termin hat: Über 80-Jährige können Impf-Termine vereinbaren:

Wer Probleme mit der Terminvereinbarung hat und nicht durch Freunde oder Angehörige geholfen bekommt, kann sich gerne an das Rathaus wenden. Wir haben eine „Hotline“ eingerichtet. Von Montag bis Freitag 9:00 bis 12:00 Uhr steht Ihnen ein Mitarbeiter unter 06127-903-172 für Fragen und Unterstützung zum Thema Corona-Impfung zur Verfügung. Wir lassen sie nicht allein!

Bis das Impfzentrum in Eltville seine Arbeit aufnimmt, finden auch die Impfungen der Niedernhausener Bürgerinnen und Bürger im Impfzentrum Wiesbaden, im RheinMain CongressCenter (RMCC), Friedrich-Ebert-Allee 1, statt.


Bitte beachten Sie: Die Polizei Hessen warnt vor möglichen Betrugsmaschen im Zusammenhang mit der Corona-Impfung. Bei Anrufern, die Ihnen einen Impftermin anbieten wollen und Personen, die sich als Mobile Impfteams ausgeben, und ohne vorherige Terminvereinbarung vor Ihrer Tür stehen, handelt es sich um Betrugsversuche – lassen Sie diese Personen auf keinen Fall in Ihre Wohnung. Die Polizei rät, sich im Zweifel mit dem örtlich zuständigen Polizeirevier (Idstein) in Verbindung zu setzen oder in dringenden Fällen den Notruf 110 zu wählen.

Corona - aktuelle Fallzahlen für Niedernhausen

23.02.2021

Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 8) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach 3 Personen (Stand 23. Februar 2021). 360 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 363 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Kreis richtet Corona-Impfstelle in Eltville ein

26.11.2020

Sporthallen am Wiesweg erfüllen die Voraussetzungen vom Land Hessen / Landrat Kilian: Standort wird ab 11. Dezember bereitstehen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis richtet die Impfstelle in den kreiseigenen Sporthallen am Wiesweg in Eltville ein. Die beiden Hallen erfüllen nach den Worten von Landrat Frank Kilian alle Voraussetzungen, die das Land Hessen in einer Checkliste zur Einrichtung der Impfstelle formulierte. „Der Standort wird – wie vom Land gefordert - ab dem 11. Dezember verfügbar sein“, berichtet der Landrat nach den Beratungen im Krisenstab. Zunächst wurden alternative Standorte auf ihre Praktikabilität hin überprüft. „Die beiden eng zusammenstehenden Hallen bieten die Möglichkeit, um den Ablauf der Impfungen optimal durchzuführen, das Material zu lagern und vor allem sind beide Objekte im Besitz des Kreises, so dass der Kreis uneingeschränkt darauf zurückgreifen kann“, betont der Landrat.

„Wir haben sehr sorgfältig geprüft, welcher Standort sich am besten für das Vorhaben eignet. Alle Argumente sprachen letztlich für die Hallen in Eltville“, so die Leiterin des Krisenstabes, Liane Schmidt. Unverzüglich soll nun mit dem Innenausbau der Halle begonnen werden. Für die Auswahl des Standortes hatte die Landesregierung eine Checkliste mit Kriterien angefügt. Eine unkomplizierte Erreichbarkeit des Standortes, die Beschilderung, die Beleuchtung, die Möglichkeit eines Wartebereichs, Zugangsschutz Barrierefreiheit, Besucherführung und getrennte Eingänge von Personal und die zu impfenden Personen waren u.a. die Kriterien.

Wie die hessische Landesregierung am Montag berichtete, soll Mitte Dezember mit den Impfungen gegen den Corona-Virus begonnen werden. Laut den Vorgaben werden rund vier Millionen Hessen geimpft. Möglichst wohnortnah, in mindestens 26 stationären Impfzentren an sieben Tagen die Woche von 7 bis 22 Uhr. Denn jeder der 21 Landkreise und jede der fünf kreisfreien Städte bekommt ein Impfzentrum. Die Auswahl bleibt den lokal Verantwortlichen überlassen, Hauptsache um die 1.000 Impfungen täglich sind machbar. Hinzu kommt eine noch unbekannte Zahl mobiler Impfstationen für Menschen wie Ältere oder Schwerkranke, die nicht zu einem Impfzentrum kommen oder gebracht werden können.

Gastronomen bieten Abhol- und/oder Lieferservice an

Um ihren Betrieb in Corona-Zeiten nicht vollkommen schließen zu müssen, haben sich viele unserer Gastronomen auf die Situation eingestellt und bieten einen Abhol- und/oder Lieferservice an.
Gerne unterstützen wir unsere einheimischen Gastwirte dabei und veröffentlichen die beigefügte Auflistung. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird stetig aktualisiert.

Folgende Gastronomiebetriebe bieten in Niedernhausen Abhol- und/oder Lieferservice an:
 

Abholung und Lieferung

La Cittadella

Bahnhofstr. 18
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-992088
www.citadella.de
Abholung Di. – So. 11.30 – 14.00 Uhr, 
Lieferung 17.30 Uhr – 21.00 Uhr, ab 30 €


Paula´s Partyservice

Frankfurter Str. 23
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-999819 (Mo. – So. 8.00 – 11.00 Uhr) 
www.PaulasPartyservice.de paula(@)iskh.de 
Lieferung Mo. – So. 09.00 – 13.00 Uhr


Bodega Don Carlos Tapas-Bar Restaurant

Lenzhahner Weg 28
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-8736 oder 0172-6239483
Vorbestellung Mi. – So. 17.30 – 21.00 Uhr

Astrid's Pizza

An der Heide 10
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-7000288
Di. – So. 17.30 – 22.00 Uhr
Lieferung bis 21.00 Uhr

 


Abholung

Cafe Flugel

Wiesbadener Str. 3
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-5911
Di. – Sa. 8.00 – 17.00 Uhr, So. 13.30 – 17.00 Uhr, Kauf vor Ort (mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen) ohne Anruf möglich

 

Ristaurante Firenze

Idsteiner Str. 98
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-8622
info(@)firenze-niedernhausen.de
Mo. – Sa. 17.00 – 21.00 Uhr,
So. 11.30 – 14.30 Uhr und 17.00 – 21.00 Uhr


Kebap Höhle

Ilfelder Platz 27
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-903649
tägl. 11.00 – 22.00 Uhr, nach Möglichkeit vorher anrufen

 
Piccola Roma

Frankfurter Str. 12
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9995820
www.piccola-roma-niedernhausen.de
tägl. (außer Di.) 11.30 – 14.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr. Bestellung telefonisch und vor Ort möglich
 

Schützenhaus Königshofen

Waldstr. 22
65527 Niedernhausen-Königshofen
Tel. 06127-967786
www.schuetzenhaus-koenigshofen.de
tägl. (außer Mo.) 12.00 – 20.00 Uhr, telefonisch vorbestellen
 

La Gondola

Neugasse 10
65527 Niedernhausen-Niederseelbach
Tel. 06127-999944
www.ristaurante-pizzeria-la-gondola.de
tägl. (außer Mo.) 11.30 – 14.30 und 17.30 – 21.00 Uhr, telefonisch vorbestellen


Pizzeria & Kebap Haus Antalya

Freiherr-vom-Stein-Str. 1
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9993852
Mo. – Fr. und So. 11.00 – 21.30 Uhr


Zum Lindenkopf

Limburger Str. 6
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-7059321
www.gasthaus-lindenkopf.de 
Abholung Di. – Fr. 16.00 – 21.00 Uhr
Sa. und So. 12.00 – 21.00 Uhr
 

Restaurant Thai Chili

Frankfurter Str. 10
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-6759205
Mo. – So. 11.30 – 21.00 Uhr


Die Milchbar

Bahnhofstr. 1
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-9098045
www.milchbar-niedernhausen.de 
Abholung Do. – So. 13.00 – 18.00 Uhr

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: „Die persönlichen Kontakte auch weiterhin wirklich auf das Allernötigste begrenzen“

24.11.2020
Landrat Kilian und Gesundheits-Dezernentin Merkert ziehen eine erste vorsichtige Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns / Kleine Fortschritte und ein Licht am Ende des Tunnels

„Wir sind beeindruckt, wie viele Menschen sich im Rheingau-Taunus-Kreis an die Anfang November erlassenen Einschränkungen gehalten haben und bereit sind, dies auch weiter zu tun. Dafür gilt allen Bürgerinnen und Bürgern unser herzlicher Dank!“, betonen Landrat Frank Kilian und die Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert. Gab es vor dem Teil-Lockdown noch einen stark exponentiellen Anstieg der COVID-19 Infektionen im Kreisgebiet und in Deutschland, so konnte dieser vorerst gestoppt werden. Das Gesundheitswesen in Deutschland blieb deshalb - trotz vereinzelter Engpässe - bislang noch leistungsfähig. Landrat Kilian: „Mehr wurde nicht erreicht, aber auch nicht weniger!“

Denn die Zahl der Corona-Neuinfektionen wächst weiter, jedoch langsamer als zuvor. Der Inzidenzwert im Rheingau-Taunus-Kreis liegt momentan bei über 225. Der Teil-Lockdown Anfang November war nötig, um Infektionsketten zu durchbrechen und somit den exponentiellen Anstieg zu stoppen. Kilian: „Sonst läge der Inzidenzwert im Kreisgebiet deutlich höher.“ „Wir erleben in diesen Tagen also nur kleine Fortschritte, sie bringen uns aber noch nicht in ein sicheres Fahrwasser“, ergänzt Monika Merkert. Als ein ganz „wichtiges Licht am Ende des Tunnels“ werten Kilian und Merkert deshalb die Ankündigung der hessischen Landesregierung, dass mit den Impfungen vielleicht schon im Dezember begonnen werden soll.

„Im Kreisgebiet erkennen wir lokale und dadurch auch eingrenzbare Schwerpunkte, die unterschiedlich intensiv von dem Corona-Virus betroffen sind“, so der Landrat. In einzelnen Kommunen sind beispielsweise Einrichtungen für Senioren betroffen, aber auch Gruppen in Kindertagesstätten oder Schüler von Klassen oder Mitarbeiter von Betrieben. Darüber hinaus zeichnet sich ein diffuses Bild des Pandemie-Ausbruchsgeschehens im Kreisgebiet weiterhin ab. „Nach unseren Erkenntnissen wissen viele Infizierte nicht, bei wem sie sich angesteckt haben“, so die Gesundheits-Dezernentin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind aufgrund der hohen Infektionszahlen in den vergangenen Wochen enorm gefordert. Mit Unterstützung von Mitarbeitenden aus anderen Fachdiensten, die sich freiwillig meldeten, erfolgt die Ermittlung von Kontaktpersonen auch an den Wochenenden.

Das bedeutet auch, dass Personen erst beim Auftreten von Symptomen merken, dass sie den Virus in sich tragen und erst dann in Quarantäne geschickt werden können. Zudem werden auch weiterhin bundesweit täglich viele Menschen mit einer Corona-Infektion in die Kliniken eingeliefert, auch die Zahl der COVID 19-Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen nimmt zu und die Verweildauer beträgt häufig mehrere Wochen. Das gemeinsame Ziel muss es weiterhin sein, die Zahl der derzeit noch auf einem sehr hohen Niveau liegenden Neuinfektionen deutlich abzusenken, damit dann auch weniger Menschen schwer an Covid-19 erkranken.

Landrat Kilian: „Wir müssen deshalb nicht nur die bisherigen Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten, sondern die Bürgerinnen und Bürger bitten, in der zweiten Novemberhälfte noch konsequenter als bislang auf direkte Kontakte zu Menschen, die nicht aus ihrem eigenen Hausstand kommen, zu verzichten.“ Überall dort, wo sich mehrere Menschen begegnen, steigt das Infektionsrisiko – vor allem bei privaten Zusammenkünften. „Wir bitten die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis deshalb sehr eindringlich, die persönlichen Kontakte auch weiterhin wirklich auf das Allernötigste zu begrenzen“, betonen Kilian und Merkert.

Wenn möglichst viele Menschen in den nächsten Wochen gänzlich auf private Feiern verzichten und private Treffen wirklich konsequent auf nur einen festen weiteren Hausstand beschränken, „haben wir eine gute Chance, das Infektionsgeschehen besser in den Griff zu bekommen“. Für Besuche bei Älteren oder Erkrankten gilt eine besondere Vorsicht und Umsicht. Wer selbst erkältet ist oder sich krank fühlt, möge lieber telefonieren oder einen Brief schreiben. Gutsitzende Schutzmasken sind ebenso wichtig wie ein hinreichend großer Abstand und eine intensive Belüftung der Räume.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Was gilt es zu beachten, wenn positives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt

05.11.2020
Landrat Frank Kilian verweist auf Verhaltensregeln / Große Anzahl an Anfragen von besorgten Bürgern.

„Gerade nach denneuenAllgemeinverordnungen des Landes Hessen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie, die seit 2. November 2020 gelten, erhalten das Kreis-Gesundheitsamt wie die Kreisverwaltung eine riesige Anzahl von Anfragen besorgter Bürger über das Bürgertelefon oder den Facebook-Account des Kreises, wie sich Neuinfizierte in der Zeit der Quarantäne verhalten sollen“, berichtet Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. Dabei wiederholt sich eine Frage immer wieder: Wenn der gesamte Haushalt unter Quarantäne steht, wie können dann Einkäufe geregelt werden. Dazu hat die hessische Landesregierung Hinweise auf der Homepage www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen.de aufgeführt. Der Rheingau-Taunus-Kreis informiert die Bürgerinnen und Bürger auch unter www.rheingau-taunus.de.

Personen, die ein positives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2 erhalten haben, müssen sich auch ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. Dort müssen sie sich für 14 Tage absondern, das heißt ständig dort aufhalten, Kontakt zu anderen Personen auch im Haushalt möglichst vermeiden und keinen Besuch empfangen. „Weiter gilt, dass das jeweils zuständige Gesundheitsamt informiert werden muss“, lautete eine weitere Vorgabe. Auch Kontaktpersonen und der Arbeitgeber oder Dienstherr müssen über den Erhalt eines positiven Testergebnisses in Kenntnis gesetzt werden. Wer innerhalb der folgenden 14 Tage nach Erhalt des Testergebnisses typische Symptome einer SARS-CoV-2 Infektion bemerkt (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs-und Geschmackssinns, etc.), meldet dies umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt.

Wie verhält man sich richtig, wenn im gemeinsamen Haushalt noch andere Personen wohnen, die auch unter die Quarantäne-Bestimmungen fallen? Was passiert in einer solchen Situation etwa mit einem Ehepaar, das keine weiteren Familienmitglieder bzw. Freunde hat, die Einkäufe von Lebensmitteln erledigen kann. „Im Frühsommer boten viele Supermärkte bestimmte Serviceleistungen an und es gab Nachbarschaftshilfen in Kommunen“, erwähnt Landrat Kilian. Wer nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, für den und für alle Personen, die mit Ihnen im gleichen Haushalt leben, gelten die oben beschriebene Absonderungsregelung.

Für dringende und unaufschiebbare Erledigungen, insbesondere Einkäufe von Lebensmitteln, Bankgeschäfte, Versorgung von Haustieren oder Arztbesuche, dürfen diese Personen, die kein positives Testergebnis haben, aber weiter die Wohnung verlassen. Treffen mit anderen Personen sind nicht erlaubt. Land wie Kreis empfehlen, dass die notwendigen Erledigungen - wenn möglich von Freunden, Verwandten oder Bekannten - übernommen werden. Das Kreis- Gesundheitsamt kann auf Antrag bei Vorliegen wichtiger Gründe Personen von der Absonderungspflicht befreien oder Auflagen anordnen.

Das Gesundheitsamt wird mit dem Infizierten und den Personen des Hausstandes in Kontakt treten. Werden diese als Kontaktperson ersten Grades eingestuft (was sehr wahrscheinlich ist), haben diese ein Anrecht auf eine kostenlose PCR-Testung. Landrat Kilian: „Wir empfehlen auch im Zusammenleben im eigenen Hausstand zum gegenseitigen Schutz das Einhalten der Hygieneregeln. Regelmäßiges Händewaschen, das Niesen in die Armbeuge sowie das Abstandhalten (bspw. Essen zu unterschiedlichen Zeiten oder das Aufhalten der Kontaktperson in einem anderen Raum) verringern das Risiko einer Übertragung. Wir sind uns bewusst, dass gerade letzteres praktisch schwierig umsetzbar ist. Es bedarf einer individuellen Entscheidung je nach Situation und Hausstand.“ Weitere Informationen zur Einstufung von Kontaktpersonen und des Kontaktmanagements des RKI finden Interessierte unter www.rki.de.

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens kann es sein, dass „die Kolleginnen und Kollegen des Kreis- Gesundheitsamtes nur schwer zu erreichen sind oder sich zeitverzögert bei den Corona-Infizierten melden“. Trotzdem ist zu beachten: „Wer durch einen PCR-Test nachweislich positiv getestet wurde, muss (und die Personen, die mit Ihnen in einem gemeinsamen Haushalt leben) sich absondern. Ein Merkblatt des RKI zu den Quarantäne-und Abstandsregeln finden Interessierte hier: 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer.pdf?__blob=publicationFile

Durchaus denkbar ist momentan auch, dass eine Person im gleichen Haushalt mit einer positiv getesteten Person lebt, selbst aber negativ getestet wurde. Muss derjenige dann trotzdem eine 14-tägige Quarantäne absolvieren? Ein negatives Testergebnis eines PCR-Test befreit nicht umgehend von den Quarantäne-Bestimmungen. Da das Infektionsrisiko im Zusammenleben mit einer infizierten Person bis zu 14 Tagen bestehen bleibt und die Abstandsregel im gemeinsamen Haushalt nur schwer umzusetzen ist, bleibt die Quarantäne-Regelung auch für Kontaktpersonen mit negativem Testergebnis weiterbestehen. Die Bewertung des Gesundheitsamts richtet sich (zusätzlich zum Testergebnis) nach den möglichweise auftretenden, typischen Symptomen einer SARS-CoV-2 Infektion und den jeweiligen Kontaktsituationen im gemeinsamen Haushalt. Weitere wichtige Informationen gibt es unter www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen. „Da Verordnungstexte von der hessischen Landesregierung noch angepasste werden, werden dort die neuesten Änderungen am schnellsten veröffentlicht“, so der Landrat.

Regelbetrieb unter "Pandemiebedingungen"

Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?

Familien können während einer Videokonferenz am 8. Juli ihre Anregungen dem Kreis mitteilen
 
Seit inzwischen einem Vierteljahr stehen Familien auch im Rheingau-Taunus-Kreis pandemiebedingt vor sehr großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit ihres Arbeits- und Familienlebens. Eltern müssen ihre Kinder zu Zuhause beim Homeschooling betreuen und ganz nebenbei noch die Arbeit vom Homeoffice verrichten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft? „Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?“ - mit diesen Fragen wenden sich die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Angela Spangenberg, und die Leiterin der Kreisentwicklung, Yvonne Grein, an alle Eltern, Großeltern und alle anderen, die ihre Kinder jetzt zu Hause betreuen
 
Was hilft den Familien im Rheingau-Taunus-Kreis? Was brauchen sie in diesen Zeiten? Diese Fragen können im Rahmen einer öffentlichen Videokonferenz am 8. Juli 2020 erörtert werden. Landrat Frank Kilian wird um 20:00 Uhr die Konferenz eröffnen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Andrea Emig (Coach, Supervisorin) gibt dann eine kurze Einführung in das Thema und moderiert die anschließende Diskussion. Danach können sich die Zuschauer zu Wort melden und ihre Meinungen mitteilen, was in diesen Zeiten hilft oder was gebraucht wird. „Wer auch nur auf bestehende Probleme aufmerksam machen möchten, ist willkommen“, so Landrat Kilian. Während der Konferenz stehen Fachkräfte der Kreisverwaltung aus den Bereichen der Kinderbetreuung sowie der Erziehungsberatungsstelle für Fragen zur Verfügung.
 
Die öffentliche Videokonferenz beginnt am 8. Juli 2020, um 20:00 Uhr. Der Link wird vor der Konferenz auf www.rheingau-taunus.de und auf Facebook unter www.facebook.com/RheingauTaunusKreis veröffentlicht. Yvonne Grein und Angela Spangenberg laden alle Interessierten herzlich ein, sich auf diesem Weg auszutauschen und Anregungen weiter zu geben. „Wir sind gespannt, was aus unserer Region berichtet wird“, so Landrat Frank Kilian, der sich auf eine rege Teilnahme freut: „Lassen Sie uns wissen, wie Sie die Situation gerade gestalten und welche Unterstützung Sie benötigen.“

Trauerfeiern in Pandemie-Zeiten

Aufgrund der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie, darf sich bis auf Weiteres nur eine begrenzte Personenzahl in den Trauerhallen aufhalten.

Die Bestuhlung wurde in den Trauerhallen Niedernhausens entsprechend angepasst.

Ab sofort und bis auf Weiteres: Rathaus eingeschränkt geöffnet

Auch das Rathaus der Gemeinde Niedernhausen war bislang aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend für den Kundenverkehr geschlossen.

Im Rahmen der aktuell vorzunehmenden Lockerungen ist die Verwaltung ab sofort mit Einschränkungen wieder geöffnet. Wer Amtsgeschäfte im Rathaus zu erledigen hat, kann nun – nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder unter 06127-903 0 – vorbeikommen.

Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch bei uns einen Mund-Nasen-Schutz.

Ihr Team in der Gemeindeverwaltung freut sich auf Sie!

Informationen für Gewerbetreibende und Firmen

Hilfen für Gewerbetreibende in Niedernhausen

Die aktuelle Pandemie ist nicht nur eine gewaltige Belastung für das Gesundheitssystem und die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Sie trifft auch mit voller Wucht die Wirtschaft unseres Landes. Dahinter stehen ganz konkret viele Menschen und ihre Familien, die mit ihrer ganzen Existenz an ihrem Geschäft, an ihrem Restaurant oder ihrer Firma hängen - auch bei uns in Niedernhausen.

Gerade diese Menschen und die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen jetzt Unterstützung, nicht nur große Konzerne. Denn sie tragen viel zum Leben in unserer Gemeinde bei, wie wir es kennen und lieben.

Um Unternehmen und Gewerbetreibende in Niedernhausen zu entlasten, sind folgende Maßnahmen geplant:

Gewerbesteuer 2020: Steuerpflichtige können aktuell beim Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages stellen. Die Finanzverwaltung ist angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert. Sollte ein solcher Antrag gestellt, aber noch nicht bearbeitet sein, werden seitens der Gemeinde unbürokratisch keine Mahn- oder Vollstreckungsverfahren eingeleitet.

Gewerbesteuerveranlagung und -vorausleistungen aus den Jahren bis 2019: Durch die Corona-Krise in Not geratene Unternehmen können bei der Gemeinde Anträge auf zinslose Stundung der Steuerschuld stellen. Dabei sollte  kurz der Sachverhalt dargelegt werden, warum die Steuer nicht innerhalb der Fälligkeit gezahlt werden kann oder soll. Anträge auf nachträgliche Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages sind weiterhin durch geeignete Unterlagen, wie z. B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, zu belegen.

Beratung: Unter wirtschaft(@)niedernhausen.de können sich Gewerbetreibende mit Fragen zur Krise an die Gemeinde wenden. Wir melden uns dann bei Ihnen. Heiko Wettengl, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde und selbst Unternehmer hat sich bereit erklärt, Geschäftsinhabern, Gastronomen und anderen Kleinstunternehmen aus Niedernhausen ehrenamtlich beratend zur Seite zu stehen und über Hilfen sowie Förderungen von Bund und Land Hessen zu informieren. Auch haben wir als kleine Unterstützung aus Quellen von Bundes- und Landesebene einige wichtige Links zu Informationen über bereits angelaufene und derzeit in Vorbereitung befindliche staatliche Hilfen und Steuererleichterungen (ohne Gewähr) auf unserer Homepage www.niedernhausen.de zusammengestellt.

Pachterleichterungen: Die Gemeinde ist selbst auch Vermieter oder Verpächter verschiedener Lokale und Räumlichkeiten. Für die Zeit der Zwangsschließungen bzw. reduzierten Öffnungsmöglichkeiten ist geplant auf die Pachtforderungen zu verzichten. 

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen(WI-Bank):
https://www.wibank.de/wibank/corona

Bundeswirtschaftsministerium inkl. Infos zu Kurzarbeit und Liquiditätshilfen:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html?cms_artId=1661808

Covid-19 Fallzahlen

Unter folgendem Link können Sie die aktuellen Fallzahlen pro Bundesland einsehen:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Corona-Info in verschiedenen Sprachen

Weitere Informationen