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Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: Weitere rund 200 Testungen im Pflegeheim in Niedernhausen: Zwei neue Fälle

10.08.2020
In enger Abstimmung mit dem Träger, der Hildegard von Bingen Seniorenzentren, der Leitung des Heimes in Niedernhausen und dem Kreisgesundheitsamt fand Mitte vergangener Woche eine zweite Testreihe in der Pflegeeinrichtung Theißtal Aue statt. Rund 200 Personen, die bei der ersten Reihe am 29. Juli 2020 negativ auf das Corona-Virus getestet wurden, sowie 60 Personen im angrenzenden Haus mit „Betreuten Wohnen“, das nicht zur Hildegard-von-Bingen-Gruppe gehört, wurde jeweils ein Abstrich genommen. Dabei wurden zwei Personen positiv getestet. „Leider verlängert sich nun auf jeden Fall die 14-tägige Quarantäne des Seniorenzentrums in Niedernhausen und das Besuchsverbot. Bei der weit überwiegenden Zahl der Infizierten im Senioren-Zentrum gab es bisher zum Glück keine schweren Verläufe“, betont Dr. Renate Wilhelm, Leiterin des Gesundheitsamtes.
Die Person, die als erstes in der Einrichtung positiv auf den Corona-Virus getestet wurde, ist inzwischen leider verstorben. Der Zustand einer zweiten, im ersten Durchgang positiv getesteten Person hat sich verschlechtert.

 

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: Eindringlicher Appell: Die Alltagsmasken tragen!

06.08.2020
Corona-Virus: Rheingau-Taunus-Kreis registriert einen sprunghaft en Anstieg an Fallzahlen / Vorsicht ist geboten.

Der Rheingau-Taunus-Kreis verzeichnet in den letzten Tagen einen sprunghaften Anstieg an Personen, die sich mit CoVid-19 infiziert haben. Aus diesem Grund sieht sich das Kreis-Gesundheitsamt veranlasst, auf die akute Lage im Kreisgebiet hinzuweisen. Derzeit kennt das Gesundheitsamt die Infektionsketten und den Ursprung, so dass die Situation unter Kontrolle ist. Laut der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Renate Wilhelm, sind es neben den bekannten Fällen aus dem Pflegeheim in Niedernhausener auch Reiserückkehrer aus unterschiedlichen Ländern, die für sprunghaft ansteigende Fallzahlen in dieser Woche verantwortlich sind. Dr. Wilhelm: „Damit sind sowohl Reiserückkehrer aus Risikogebieten wie auch aus Nicht-Risikogebieten gemeint. Auch in vermeintlich als unkritisch eingestuften Reiseländern sind Personen nicht vor einer Ansteckung geschützt!“

Daher ergeht der dringende Appell von Krisenstab und Gesundheitsamt: „Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, möge sich zum Schutz der eigenen Personen wie anderer Mitmenschen bitte testen lassen.“ Demnächst soll es für diese Reiserückkehrer sogar eine Pflicht für einen Test geben, so die heutigen Aussagen des Gesundheitsministers. Wer keinen negativen Test und ein ärztliches Attest nachweisen kann, steht laut der Pläne unter Quarantäne und muss zu Hause bleiben.

Wer aus einem Nicht-Risikogebiet zurückkommt, der schützt sich und seine Mitmenschen durch die AHA-Regeln: 1,50 Meter-Abstand halten, auf die Hygiene achten, Alltagsmaske tragen. Die Recherche des Gesundheitsamtes zeigt außerdem, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl an Infizierten durch Kontakt zu Reiserückkehrern entsteht. Die gemeldeten positiven Fälle konnten bis auf wenige Ausnahmen lückenlos zurückverfolgt werden, so dass im Kreisgebiet kein unkontrolliertes Infektionsgeschehen vorzufinden ist, sondern alle Fälle nachvollziehbar sind und entsprechende Maßnahmen getroffen werden konnten.

„Wir appellieren an alle Personen, die Maskenpflicht einzuhalten und auf den Abstand zu achten“, betont die Gesundheitsamtsleiterin. Wenn die Appelle nicht mehr fruchten, und die Warnstufe drei des hessischen Eskalationskonzeptes erreicht wird, müssen Kreis und Krisenstab laut Konzept der Landesregierung über weitergehende, angepasste Maßnahmen nachdenken, um die Pandemie einzudämmen. „Jeder kann seinen aktiven Beitrag zur Eindämmung leisten“, sagen die Mitglieder des Krisenstabes.

 

Zur Erklärung:
Der kritische Wert von 50 (Inzidenzwert) bezieht sich auf 100.000 Einwohner. Im Fall des RTK, der knapp 190.000 Einwohner hat, müssten 94 Personen innerhalb einer Woche positiv gemeldet werden, damit die Marke erreicht wird. Im Moment zählt der Kreis einen Inzidenzwert von 28, die 50 ist also noch nicht erreicht. Die Liste mit dem Inzidenzwert finden Sie auch auf unserer Homepage unter: https://bit.ly/2PpvPlZ

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: „Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung“

04.08.2020

Corona-Virus: Appell des Krisenstabes an die Bürger auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln sowie der Maskenpflicht zu achten

Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske wird immer öfter eher als Qual eingeschätzt, statt die Bedeutung und die Wichtigkeit dieser Maßnahme für unser aller Gesundheit zu erkennen. Dies geschieht mit der Konsequenz, dass in einigen Supermärkten, in Geschäften und in einigen Restaurants vermehrt Gäste und Kunden, wie Personal die Masken nicht tragen, wie Beobachtungen von ganz unterschiedlichen Personen zeigen. „Es geht nicht um Kontrolle oder Überwachung, sondern alleine um eine Sensibilisierung: Die SARS-CoV-2-Pandemie ist auch in Deutschland noch lange nicht überstanden. Jeder von uns sollte unbedingt Vorsicht walten lassen, sollte die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und die Maske tragen. Schließlich geht die Zahl der Infizierten - auch im Kreisgebiet - wieder in die Höhe“, betont Dr. Herbert Koch, Kreisbeigeordneter und Stellvertreter von Landrat Frank Kilian, nach der routinemäßigen Sitzung des Krisenstabes.

Krisen- und Verwaltungsstab des Rheingau-Taunus-Kreises tagten mittlerweile mehr als 100 Mal, um sich mit den Folgen der Corona-Pandemie auseinander zu setzen. „Der Schutz der Bevölkerung ist uns wichtig“, so Koch. Im Fokus der Beratungen stehen derzeit - neben den Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioren-Einrichtungen - die Reiserückkehrer. An diese appelliert die Leiterin des Gesundheitsamtes in Bad Schwalbach, Dr. Renate Wilhelm, eindringlich, sich nach dem Urlaub auf jeden Fall auf das Corona-Virus testen zu lassen. „Mittlerweile sind Teile Nord-Spaniens zum Risikogebiet erklärt“, so die Gesundheitsamtsleiterin und weiter: „Vor einigen Tagen wurden Urlauber aus Südosteuropa positiv auf das Corona-Virus getestet, deren Urlaubsregion nicht als Risikogebiet klassifiziert war. Eine Garantie, dass man sich in einem bestimmten Urlaubsland nicht anstecken kann, gibt es derzeit nicht.“

Gerade auch an die Eigentümer von Gaststätte ergeht der Aufruf, nicht in den Anstrengungen nachzulassen und sich an die Hygiene- und Sozialen-Abstandsregeln sowie die Maskenpflicht zu halten. „Der Nachweis, wer der Gast ist und woher er kommt, ist auch weiterhin auszufüllen. Das Maskentragen des Personals ist weiter dringende Notwendigkeit. Auch sollten die Tische nach der Benutzung sofort gereinigt und desinfiziert werden“, rät Dr. Koch, der auch darauf hinweist, dass auf der Homepage des Rheingau-Taunus-Kreises unter www.rheingau-taunus.de umfangreiche Informationen abrufbar sind. „Wir aktualisieren die Unterlagen ständig. Dort finden Menschen, die jetzt in den Urlaub starten oder zurückkehren, die neuesten Verhaltensregeln“, so der Kreisbeigeordnete. Bestimmte Unterlagen sind in mehreren Sprache verfügbar.

Koch weist zudem daraufhin, dass es Neuinfizierte im Kreisgebiet gibt. Diese Zahl lag laut Robert-Koch-Institut in den vergangenen sieben Tagen bei 22 Neu-Ansteckungen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Kreis Stufe 2 des Einsatzplanes der Landesregierung für lokale Corona-Ausbrüche erreicht, was eine Anpassung der Schutzmaßnahmen erforderlich macht. Dr. Koch: „Diese Anpassung an die aktuelle Lage erfolgt seit dem ersten Tag Ende Februar 2020 immer wieder.“ Der Krisen- und Verwaltungsstab tagt gerade, um die aktuelle Lage zeitnah bewerten zu können und die notwendigen Schlüsse aus den Beratungen zu ziehen.“

Um eine objektive Beurteilung zu ermöglichen, ist ein Blick auf die Zahl der Neuinfizierten wichtig und eine sich anschließende Analyse der Zahlen. Das Ereignis in einem Seniorenheim in Niedernhausen mit insgesamt 27 Infizierten in der Einrichtung sowie einige positiv getestete Reiserückkehrer sorgen dabei für einen deutlichen Anstieg der Zahl im Kreisgebiet und die Erreichung der Stufe 2 des Einsatzplanes. Im Fall Niedernhausen beschränkt sich der Corona-Ausbruch jedoch auf einen lokal sehr begrenzten Ort, in dem die vorher vorbereiteten Maßnahmen des Trägers der Einrichtung sowie des Gesundheitsamtes zügig und zielgerichtet umgesetzt werden konnten. Dr. Renate Wilhelm: „Deshalb ist es wichtig, darauf zu verweisen, dass es im Rheingau-Taunus-Kreis kein unkontrolliertes Infektionsgeschehen gibt. Die in den vergangenen Tagen aufgetretenen Fälle stehen mit dem Pflegeheim in Niedernhausen und mit Urlaubsreisen in Verbindung; bei den übrigen handelt es sich um uns bereits bekannte Kontaktpersonen zu zuvor positiv getesteten Menschen.“

Das überaus motivierte Team im Gesundheitsamt sorgt zudem dafür, dass die Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zügig ermittelt werden, somit Infektionsketten erkennbar werden, um weitere Maßnahmen einzuleiten.  Bei Fällen wie zuletzt in Niedernhausen ist dies eine Mammutaufgabe, die das Team mit Bravour erledigt. Der Krisenstab ist also sehr wachsam, registriert Veränderungen und beobachtet das Geschehen, benötigt dabei aber die Unterstützung der Mitbürger im Kreisgebiet. „Nur, wenn sich unsere Mitmenschen an die Abstands- und Hygieneregeln sowie die Maskenpflicht konsequent halten, werden solche Infektionsereignisse nicht mehr vorkommen. Deshalb geht der Appell an alle: Niemand braucht eine zweite Corona-Welle mit -eventuell - neuen Einschränkungen. Helfen Sie aktiv mit, schützen Sie sich selbst und auch andere, so dass es zu dieser zweiten Welle nicht kommen muss“, sagt Dr. Herbert Koch abschließend.

Der Maßnahmenkatalog hat sich bewährt - Corona-Virus: Ereignis ist unter Kontrolle

03.08.2020
Corona-Virus: Kreis-Gesundheitsamt und Träger des Seniorenzentrums in Niedernhausen, „Hildegard von Bingen Senioren-Zentren“, arbeiten vertrauensvoll zusammen / Ereignis ist unter Kontrolle

„Wir haben alle notwendigen Maßnahmen in sehr enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Träger des Seniorenheims Theißtal Aue in Niedernhausen, den, besprochen und umgesetzt“, berichtet der Kreisbeigeordnete des Rheingau-Taunus-Kreises, Dr. Herbert Koch, nach der Krisenstabssitzung, in der die Mitglieder die aktuelle Lage in dem Seniorenzentrum eingehend besprachen. In der Einrichtung wurden am vergangenen Freitag insgesamt 27 Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Das Gesundheitsamt des Kreises und die Hausleitung hatten sich sofort nach Bekanntwerden der ersten Infizierung besprochen, um die notwendigen Maßnahmen einzuleiten. Die Unterlagen hatte die Hausleitung bereits erarbeitet und lagen griffbereit zur Umsetzung parat.

Das Senioren-Zentrum leitete sofort den für diesen Fall vorgesehenen Maßnahmenplan ein: Infizierte Bewohner wurden sofort isoliert, um sicherzustellen, dass kein Kontakt zu anderen Bewohnern besteht. Sie werden von speziell dafür ausgebildeten Mitarbeitern versorgt, die durch Hygienemaßnahmen und besondere Schutzmasken vor einer Ansteckung geschützt sind. Das Qualitätsmanagement der Hildegard von Bingen-Gruppe unterstützt die Einrichtung aktuell vor Ort. Infizierte Mitarbeiter wurden unter häusliche Quarantäne gestellt und haben keinen Kontakt mehr zum Senioren-Zentrum.

Die umfangreichen Vorarbeiten von Seiten des Trägers und des Gesundheitsamtes haben sich bewährt. „Da der Ausbruch von SARS-CoV-2 in diesem Fall in einer Einrichtung passierte, es sich somit um ein lokal begrenztes Ereignis handelt, konnten wir die Maßnahmen zügig umsetzen“, betont die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Renate Wilhelm. Die Ermittlung von Kontaktpersonen lief schnell und reibungslos. „Wir haben das Ereignis unter Kontrolle“, betonte Dr. Koch, der allen Mitarbeitenden für ihren Einsatz in den vergangenen Tagen dankte. Dr. Wilhelm kündigte an, dass es am kommenden Mittwoch eine weitere Testung erfolgt. „Wir lassen jede Wachsamkeit und Sorgfalt walten, die dieser Ausbruch wie alle Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind, erfordert“, ergänzt Dr. Herbert Koch.

 

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: 26 positive Befunde in Niedernhausener Seniorenheim

Wie das Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreises mitteilt, wurden am gestrigen Donnerstag (30.07.2020) über 180 Personen – Bewohner, Personal und ermittelte Kontaktpersonen – im Seniorenheim Theißtal Aue in Niedernhausen auf das Corona-Virus getestet. Am heutigen Nachmittag erhielt das Gesundheitsamt die Ergebnisse. Danach wurden insgesamt 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Corona-Virus getestet. Derzeit stehen noch einige wenige Befunde aus.

Bis auf einen Bewohner und eine Mitarbeiterin leben bzw. arbeiten alle im ersten Obergeschoss des Pflegeheims. Bisher geht es allen gut; lediglich drei Bewohner haben einen trockenen Husten. Der Indexfall wird stationär behandelt. Die notwendigen Maßnahmen wurden vom Gesundheitsamt ergriffen. So übergab das Amt die Quarantäne-Anordnungen; zudem besteht seit Mittwoch ein Besuchsverbot.

Von den nun positiv Getesteten sind nicht alle im Rheingau-Taunus-Kreise gemeldet, sodass sie in den Fallzahlen des Kreises nicht alle erfasst werden. Diese Fälle erscheinen in den Orten des Erstwohnsitzes. Deswegen können Differenzen zwischen den Fallzahlen für Niedernhausen (niedrigere Zahl) und den Fallzahlen des Ausbruchs entstehen.

Die Kreisverwaltung wird die Öffentlichkeit zeitnah über Veränderungen informieren.

Regelbetrieb unter "Pandemiebedingungen"

Corona - aktuelle Fallzahlen für Niedernhausen

Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 27) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach (Stand 30. Juni 2020) 0 Personen, 43 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 43 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?

Familien können während einer Videokonferenz am 8. Juli ihre Anregungen dem Kreis mitteilen
 
Seit inzwischen einem Vierteljahr stehen Familien auch im Rheingau-Taunus-Kreis pandemiebedingt vor sehr großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit ihres Arbeits- und Familienlebens. Eltern müssen ihre Kinder zu Zuhause beim Homeschooling betreuen und ganz nebenbei noch die Arbeit vom Homeoffice verrichten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft? „Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?“ - mit diesen Fragen wenden sich die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Angela Spangenberg, und die Leiterin der Kreisentwicklung, Yvonne Grein, an alle Eltern, Großeltern und alle anderen, die ihre Kinder jetzt zu Hause betreuen
 
Was hilft den Familien im Rheingau-Taunus-Kreis? Was brauchen sie in diesen Zeiten? Diese Fragen können im Rahmen einer öffentlichen Videokonferenz am 8. Juli 2020 erörtert werden. Landrat Frank Kilian wird um 20:00 Uhr die Konferenz eröffnen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Andrea Emig (Coach, Supervisorin) gibt dann eine kurze Einführung in das Thema und moderiert die anschließende Diskussion. Danach können sich die Zuschauer zu Wort melden und ihre Meinungen mitteilen, was in diesen Zeiten hilft oder was gebraucht wird. „Wer auch nur auf bestehende Probleme aufmerksam machen möchten, ist willkommen“, so Landrat Kilian. Während der Konferenz stehen Fachkräfte der Kreisverwaltung aus den Bereichen der Kinderbetreuung sowie der Erziehungsberatungsstelle für Fragen zur Verfügung.
 
Die öffentliche Videokonferenz beginnt am 8. Juli 2020, um 20:00 Uhr. Der Link wird vor der Konferenz auf www.rheingau-taunus.de und auf Facebook unter www.facebook.com/RheingauTaunusKreis veröffentlicht. Yvonne Grein und Angela Spangenberg laden alle Interessierten herzlich ein, sich auf diesem Weg auszutauschen und Anregungen weiter zu geben. „Wir sind gespannt, was aus unserer Region berichtet wird“, so Landrat Frank Kilian, der sich auf eine rege Teilnahme freut: „Lassen Sie uns wissen, wie Sie die Situation gerade gestalten und welche Unterstützung Sie benötigen.“

Niedernhausen öffnet Kitas – mit Einschränkungen

Auf diese Nachricht haben Kinder und Eltern gewartet:

Zum 2. Juni erlaubt das Land Hessen nach der langen Corona-Schließzeit eine eingeschränkte Öffnung der Krippen und Kitas. Dabei übergibt das Land Hessen die Verantwortung für die Öffnung an die jeweiligen Träger. Das bedeutet, die Gemeinde Niedernhausen regelt den Umfang des Betriebs in den eigenen Einrichtungen selbst.

„Dieser Verantwortung stellen wir uns. Unser pädagogisches Personal und unsere Verwaltung haben sich hier in den letzten Wochen sehr gut vorbereitet, so dass wir für unsere Einrichtungen einen großen Schritt in Richtung Öffnung gehen können“, so Bürgermeister Joachim Reimann. Die Gemeinde hat für den „eingeschränkten Regelbetrieb“ ein Modell entwickelt, das ab Juni in Kraft tritt.

Dieses sieht vor, dass alle Kinder zurückkehren können, wobei die Rückkehr in drei Stufen erfolgt. Ab 02. Juni dürfen nach Abstimmung zwischen Einrichtungen und Eltern nach und nach zunächst die Vorschul- und Krippenkinder, ab 08. Juni dann nach und nach alle Kinder wieder in die Kita gehen – normal von Montag bis Freitag. Eingewöhnungen sind ab Juli wieder möglich. Allerdings gilt die allgemeine Einschränkung von maximal 7,5 Stunden Betreuung pro Tag.

Zu beachten ist, dass auch im eingeschränkten Kitabetrieb weiterhin strenge und aufwändige Hygienevorschriften und -maßnahmen gelten. Die Raumnutzung und der Personaleinsatz werden aus Infektionsschutzgründen erheblich umgestellt.

Bürgermeister Joachim Reimann zeigt sich erleichtert und zuversichtlich aufgrund der Neuregelung. „Das war und ist für uns alle, insbesondere für Eltern und Kinder, eine schwierige Zeit. Umso mehr freut es mich, dass nun ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalität gemacht werden kann. Auch die Teams in unseren Krippen und Kitas freuen sich sehr darauf, die Kinder bald wiederzusehen. Dennoch werden wir die Situation sehr genau beobachten und sind jederzeit in der Lage, auf neue Entwicklungen zu reagieren.“

Trauerfeiern in Pandemie-Zeiten

Aufgrund der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie, darf sich bis auf Weiteres nur eine begrenzte Personenzahl in den Trauerhallen aufhalten.

Die Bestuhlung wurde in den Trauerhallen Niedernhausens entsprechend angepasst.

Parlamentsarbeit wird wieder hochgefahren

„Niedernhausen hat eine handlungsfähige, breitaufgestellte und lebendige Kommunalpolitik. Das wurde gerade jetzt in der Corona Zeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so der Vorsitzende der Gemeindevertretung Lothar Metternich.

Der Haupt- und Finanzausschuss hatte in dieser Zeit als die Gemeindevertretung nicht tagen konnte die Funktion eines „Notparlamentes“ übernommen und eine Reihe von Entscheidungen im Umlaufverfahren getroffen. In einer Videokonferenz in der letzten Woche wurden die Entscheidungen vorbesprochen. Alle Parteien und Gruppierungen in Niedernhausen haben sich dabei positiv in dieses Verfahren eingebracht. Das führte auch dazu, dass fast alle Entscheidungen einstimmig getroffen wurden.

„Nun sei es aber an der Zeit, dass die Parlamentsarbeit wieder hochgefahren werde und auch alle Gremien wieder öffentlich tagen“, so Metternich weiter. So habe er bereits in der Videokonferenz des Haupt- und Finanzausschusses angekündigt, dass die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 24. Juni 2020 wieder als Präsenzsitzung stattfinden werde, was im Übrigen auch für die vorbereitenden Ausschusssitzungen gelte.

In den nächsten Tagen werde ein Hygienekonzept erarbeitet, das sicherstellen soll, dass die Abstands- und Hygieneregeln und die einschlägigen Verordnungen eingehalten werden.

Auf Grund des dann erhöhten Platzbedarfes werden die Sitzungen voraussichtlich in der Autalhalle stattfinden. Ob die Anzahl an Zuschauerplätzen dann reduziert werden muss, werde derzeit noch geprüft. 

„Mein Ziel ist es, auch in der Corona Pandemie wieder zur öffentlichen Parlamentsarbeit zurückzukehren, selbstverständlich unter Beachtung und Einhaltung besonderer Sicherheitsmaßnahmen“, so Metternich abschließend.

Ab sofort und bis auf Weiteres: Rathaus eingeschränkt geöffnet

Auch das Rathaus der Gemeinde Niedernhausen war bislang aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend für den Kundenverkehr geschlossen.

Im Rahmen der aktuell vorzunehmenden Lockerungen ist die Verwaltung ab sofort mit Einschränkungen wieder geöffnet. Wer Amtsgeschäfte im Rathaus zu erledigen hat, kann nun – nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder unter 06127-903 0 – vorbeikommen.

Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch bei uns einen Mund-Nasen-Schutz.

Ihr Team in der Gemeindeverwaltung freut sich auf Sie!

Niedernhausen öffnet ab Dienstag seine Spielplätze

Nachdem die Bundes- und Landespolitik grünes Licht gaben, werden in Niedernhausen ab Dienstag, den 05. Mai, die Spiel- und Bolzplätze wieder geöffnet sein.
 
Zuvor wurden die Niedernhausener Spielplätze einer turnusmäßigen Wartungskontrolle durch den Niedernhausener Bauhof unterzogen, Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt und etwaige Mängel unmittelbar behoben. Auch die Grünpflege auf den Spielplätzen wird nun wieder verstärkt betrieben. 

Um zu engen Kontakt spielender Kinder zu vermeiden, wurden die – auf den Spielplätzen in Engenahn, Oberjosbach und Niederseelbach befindlichen – Vogelnestschaukeln abgehängt bzw. erst einmal nicht eingehängt. 

Die Öffnung der Spielplätze wird bei Kindern, Eltern und Großeltern sicher für viel Freude sorgen – bitte beachten Sie jedoch auch weiterhin die geltenden Abstands- und Hygieneregeln.  

Corona-Fall in Gemeinschaftsunterkunft des Kreises

Asylbewerber positiv auf Corona-Virus getestet

Ein Asylbewerber in der Gemeinschaftsunterkunft Lochmühle in Niedernhausen wurde positiv auf das Corona-Virus getestet teilt das Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreises mit.

Der Erkrankte wurde unverzüglich in das bereits für solche Fälle vorbereitete Gebäude auf dem Gelände der Gemeinschaftsunterkunft in Lorch gebracht. Dort führt er gemeinsam mit den weiteren Bewohnern aus Niedernhausen, zu denen er Kontakt hatte, eine 14-tägige Quarantäne durch. Für das Personal in Niedernhausen, zu denen der Betroffene Kontakt hatte, wurde eine 14-tägige häusliche Quarantäne angeordnet.

„Mit diesen durchgeführten Maßnahmen stellen wir sicher, dass sich keine weiteren Personen in der Gemeinschaftsunterkunft Lochmühle mit dem Virus infizieren“, so Liane Schmidt, Fachbereichs- und Krisenstabsleiterin des Rheingau-Taunus-Kreises.

In der Gemeinschaftsunterkunft in Lorch ist durch die Unterbringung in einem separaten Gebäude sowie eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung gewährleistet, dass weder die weiteren Bewohnerinnen und Bewohner der Unterkunft noch die Bevölkerung einer Gefahr ausgesetzt werden.

Informationen für Gewerbetreibende und Firmen

Hilfen für Gewerbetreibende in Niedernhausen

Die aktuelle Pandemie ist nicht nur eine gewaltige Belastung für das Gesundheitssystem und die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Sie trifft auch mit voller Wucht die Wirtschaft unseres Landes. Dahinter stehen ganz konkret viele Menschen und ihre Familien, die mit ihrer ganzen Existenz an ihrem Geschäft, an ihrem Restaurant oder ihrer Firma hängen - auch bei uns in Niedernhausen.

Gerade diese Menschen und die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen jetzt Unterstützung, nicht nur große Konzerne. Denn sie tragen viel zum Leben in unserer Gemeinde bei, wie wir es kennen und lieben.

Um Unternehmen und Gewerbetreibende in Niedernhausen zu entlasten, sind folgende Maßnahmen geplant:

Gewerbesteuer 2020: Steuerpflichtige können aktuell beim Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages stellen. Die Finanzverwaltung ist angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert. Sollte ein solcher Antrag gestellt, aber noch nicht bearbeitet sein, werden seitens der Gemeinde unbürokratisch keine Mahn- oder Vollstreckungsverfahren eingeleitet.

Gewerbesteuerveranlagung und -vorausleistungen aus den Jahren bis 2019: Durch die Corona-Krise in Not geratene Unternehmen können bei der Gemeinde Anträge auf zinslose Stundung der Steuerschuld stellen. Dabei sollte  kurz der Sachverhalt dargelegt werden, warum die Steuer nicht innerhalb der Fälligkeit gezahlt werden kann oder soll. Anträge auf nachträgliche Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages sind weiterhin durch geeignete Unterlagen, wie z. B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, zu belegen.

Beratung: Unter wirtschaft(@)niedernhausen.de können sich Gewerbetreibende mit Fragen zur Krise an die Gemeinde wenden. Wir melden uns dann bei Ihnen. Heiko Wettengl, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde und selbst Unternehmer hat sich bereit erklärt, Geschäftsinhabern, Gastronomen und anderen Kleinstunternehmen aus Niedernhausen ehrenamtlich beratend zur Seite zu stehen und über Hilfen sowie Förderungen von Bund und Land Hessen zu informieren. Auch haben wir als kleine Unterstützung aus Quellen von Bundes- und Landesebene einige wichtige Links zu Informationen über bereits angelaufene und derzeit in Vorbereitung befindliche staatliche Hilfen und Steuererleichterungen (ohne Gewähr) auf unserer Homepage www.niedernhausen.de zusammengestellt.

Pachterleichterungen: Die Gemeinde ist selbst auch Vermieter oder Verpächter verschiedener Lokale und Räumlichkeiten. Für die Zeit der Zwangsschließungen bzw. reduzierten Öffnungsmöglichkeiten ist geplant auf die Pachtforderungen zu verzichten. 

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen(WI-Bank):
https://www.wibank.de/wibank/corona

Bundeswirtschaftsministerium inkl. Infos zu Kurzarbeit und Liquiditätshilfen:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html?cms_artId=1661808

Covid-19 Fallzahlen

Unter folgendem Link können Sie die aktuellen Fallzahlen pro Bundesland einsehen:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Gastronomen bieten Abhol- und/oder Lieferservice an

Niedernhausen, 07.04.2020:

Um ihren Betrieb in der Coronakrise nicht vollkommen schließen zu müssen, haben sich einige unserer Gastronomen auf die neue Situation eingestellt und bieten einen Abhol- und/oder Lieferservice an. Gerne unterstützen wir unsere einheimischen Gastwirte dabei und veröffentlichen die beigefügte Auflistung. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird stetig aktualisiert.

Folgende Gastronomiebetriebe bieten in Niedernhausen Abhol- und/oder Lieferservice an:

Abholung und Lieferung

La Cittadella

Bahnhofstr. 18
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-992088
Abholung Di. – So. 11.30 – 14.00 Uhr, Lieferung ab 17.30 Uhr


Ristaurante Firenze

Idsteiner Str. 98
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-8622
info(@)firenze-niedernhausen.de
tägl. 17.00 – 20.00 Uhr, auf Nachfrage auch Lieferung


Paula´s Partyservice

Frankfurter Str. 23
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-999819 (Mo. – Fr. 8.00 – 11.00 Uhr)
www.PaulasPartyservice.de paula(@)iskh.de
Lieferung Mo. – Fr. 11.00 – 14.00 Uhr


Restaurant Thai Chili

Frankfurter Str. 10
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-6759205
tägl. (außer Mo.) 12.00 – 20.00 Uhr


Die Milchbar

Bahnhoftsr. 1
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9098045
www.milchbar-niedernhausen.de 
Abholung Mo., Do., Fr. 13.00 - 17.00 Uhr
Lieferung Mo., Do., Fr. 10.00 – 12.00 Uhr und 17.00 – 18.00 Uhr

Bodega Don Carlos Tapas-Bar Restaurant

Lenzhahner Weg 28
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-8736 oder 0172-6239483
Vorbestellung Do. - So. 17.30 - 20.30 Uhr

 

 

 


Abholung

Cafe Flugel

Wiesbadener Str. 3
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-5911
Di. – Sa. 8.00 – 17.00 Uhr, So. 14.00 – 17.00 Uhr, Kauf vor Ort (mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen) ohne Anruf möglich

 
Kebap Höhle

Ilfelder Platz 27
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-903649
tägl. 11.00 – 21.00 Uhr, nach Möglichkeit vorher anrufen

 
Piccola Roma

Frankfurter Str. 12
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9995820
www.piccola-roma-niedernhausen.de
tägl. (außer Di.) 11.30 – 14.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr. Bestellung telefonisch und vor Ort möglich
 

Schützenhaus Königshofen

Waldstr. 22
65527 Niedernhausen-Königshofen
Tel. 06127-967786
www.schuetzenhaus-koenigshofen.de
tägl. (außer Mo.) 12.00 – 20.00 Uhr

La Gondola

Neugasse 10
65527 Niedernhausen-Niederseelbach
Tel. 06127-999944
www.ristaurante-pizzeria-la-gondola.de
tägl. (außer Mo.) 11.30 – 14.30 und 17.30 – 22.00 Uhr, telefonisch vorbestellen


Pizzeria & Kebap Haus Antalya

Freiherr-vom-Stein-Str. 1
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9993852
Mo. – Fr. und So. 11.00 – 21.00 Uhr


Zum Lindenkopf

Limburger Str. 6
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-7059321
www.gasthaus-lindenkopf.de 
Abholung Di. – Sa. 16.00 – 21.00 Uhr
So. und Feiertage 12.00 – 21.00 Uhr

 


 

Corona-Info in verschiedenen Sprachen

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