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Corona - aktuelle Fallzahlen fĂĽr Niedernhausen

02.12.2020
Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 49) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach 34 Personen 
(Stand 01. Dezember 2020)210 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 244 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Kreis richtet Corona-Impfstelle in Eltville ein

26.11.2020

Sporthallen am Wiesweg erfĂĽllen die Voraussetzungen vom Land Hessen / Landrat Kilian: Standort wird ab 11. Dezember bereitstehen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis richtet die Impfstelle in den kreiseigenen Sporthallen am Wiesweg in Eltville ein. Die beiden Hallen erfüllen nach den Worten von Landrat Frank Kilian alle Voraussetzungen, die das Land Hessen in einer Checkliste zur Einrichtung der Impfstelle formulierte. „Der Standort wird – wie vom Land gefordert - ab dem 11. Dezember verfügbar sein“, berichtet der Landrat nach den Beratungen im Krisenstab. Zunächst wurden alternative Standorte auf ihre Praktikabilität hin überprüft. „Die beiden eng zusammenstehenden Hallen bieten die Möglichkeit, um den Ablauf der Impfungen optimal durchzuführen, das Material zu lagern und vor allem sind beide Objekte im Besitz des Kreises, so dass der Kreis uneingeschränkt darauf zurückgreifen kann“, betont der Landrat.

„Wir haben sehr sorgfältig geprüft, welcher Standort sich am besten für das Vorhaben eignet. Alle Argumente sprachen letztlich für die Hallen in Eltville“, so die Leiterin des Krisenstabes, Liane Schmidt. Unverzüglich soll nun mit dem Innenausbau der Halle begonnen werden. Für die Auswahl des Standortes hatte die Landesregierung eine Checkliste mit Kriterien angefügt. Eine unkomplizierte Erreichbarkeit des Standortes, die Beschilderung, die Beleuchtung, die Möglichkeit eines Wartebereichs, Zugangsschutz Barrierefreiheit, Besucherführung und getrennte Eingänge von Personal und die zu impfenden Personen waren u.a. die Kriterien.

Wie die hessische Landesregierung am Montag berichtete, soll Mitte Dezember mit den Impfungen gegen den Corona-Virus begonnen werden. Laut den Vorgaben werden rund vier Millionen Hessen geimpft. Möglichst wohnortnah, in mindestens 26 stationären Impfzentren an sieben Tagen die Woche von 7 bis 22 Uhr. Denn jeder der 21 Landkreise und jede der fünf kreisfreien Städte bekommt ein Impfzentrum. Die Auswahl bleibt den lokal Verantwortlichen überlassen, Hauptsache um die 1.000 Impfungen täglich sind machbar. Hinzu kommt eine noch unbekannte Zahl mobiler Impfstationen für Menschen wie Ältere oder Schwerkranke, die nicht zu einem Impfzentrum kommen oder gebracht werden können.

Gastronomen bieten Abhol- und/oder Lieferservice an

Um ihren Betrieb in Corona-Zeiten nicht vollkommen schlieĂźen zu mĂĽssen, haben sich viele unserer Gastronomen auf die Situation eingestellt und bieten einen Abhol- und/oder Lieferservice an.
Gerne unterstützen wir unsere einheimischen Gastwirte dabei und veröffentlichen die beigefügte Auflistung. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird stetig aktualisiert.

Folgende Gastronomiebetriebe bieten in Niedernhausen Abhol- und/oder Lieferservice an:

Abholung und Lieferung

La Cittadella

Bahnhofstr. 18
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-992088
www.citadella.de
Abholung Di. – So. 11.30 – 14.00 Uhr, 
Lieferung 17.30 Uhr – 21.00 Uhr, ab 30 €


Paula´s Partyservice

Frankfurter Str. 23
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-999819 (Mo. – So. 8.00 – 11.00 Uhr) 
www.PaulasPartyservice.de paula(@)iskh.de 
Lieferung Mo. – So. 09.00 – 13.00 Uhr


Bodega Don Carlos Tapas-Bar Restaurant

Lenzhahner Weg 28
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-8736 oder 0172-6239483
Vorbestellung Mi. â€“ So. 17.30 â€“ 21.00 Uhr

Astrid's Pizza

An der Heide 10
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-7000288
Di. 
– So. 17.30 â€“ 22.00 Uhr
Lieferung bis 21.00 Uhr

 


Abholung

Cafe Flugel

Wiesbadener Str. 3
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-5911
Di. – Sa. 8.00 – 17.00 Uhr, So. 13.30 – 17.00 Uhr, Kauf vor Ort (mit den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen) ohne Anruf möglich

 

Ristaurante Firenze

Idsteiner Str. 98
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-8622
info(@)firenze-niedernhausen.de
Mo. – Sa. 17.00 – 21.00 Uhr,
So. 11.30 – 14.30 Uhr und 17.00 – 21.00 Uhr


Kebap Höhle

Ilfelder Platz 27
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-903649
tägl. 11.00 – 22.00 Uhr, nach Möglichkeit vorher anrufen

 
Piccola Roma

Frankfurter Str. 12
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9995820
www.piccola-roma-niedernhausen.de
tägl. (außer Di.) 11.30 – 14.00 Uhr und 17.30 – 21.00 Uhr. Bestellung telefonisch und vor Ort möglich
 

SchĂĽtzenhaus Königshofen

Waldstr. 22
65527 Niedernhausen-Königshofen
Tel. 06127-967786
www.schuetzenhaus-koenigshofen.de
tägl. (außer Mo.) 12.00 – 20.00 Uhr, telefonisch vorbestellen

La Gondola

Neugasse 10
65527 Niedernhausen-Niederseelbach
Tel. 06127-999944
www.ristaurante-pizzeria-la-gondola.de
tägl. (außer Mo.) 11.30 – 14.30 und 17.30 – 21.00 Uhr, telefonisch vorbestellen


Pizzeria & Kebap Haus Antalya

Freiherr-vom-Stein-Str. 1
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-9993852
Mo. – Fr. und So. 11.00 – 21.30 Uhr


Zum Lindenkopf

Limburger Str. 6
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-7059321
www.gasthaus-lindenkopf.de 
Abholung Di. – Fr. 16.00 – 21.00 Uhr
Sa. und So. 12.00 – 21.00 Uhr

Restaurant Thai Chili

Frankfurter Str. 10
65527 Niedernhausen
Tel. 06127-6759205
Mo. – So. 11.30 – 21.00 Uhr


Die Milchbar

Bahnhofstr. 1
65527 Niedernhausen 
Tel. 06127-9098045
www.milchbar-niedernhausen.de 
Abholung Do. â€“ So. 13.00 â€“ 18.00 Uhr

 

 

Corona - aktuelle Fallzahlen fĂĽr Niedernhausen

24.11.2020
Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 48) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach 45 Personen 
(Stand 24. November 2020)185 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 230 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: „Die persönlichen Kontakte auch weiterhin wirklich auf das Allernötigste begrenzen“

24.11.2020
Landrat Kilian und Gesundheits-Dezernentin Merkert ziehen eine erste vorsichtige Zwischenbilanz des Teil-Lockdowns / Kleine Fortschritte und ein Licht am Ende des Tunnels

„Wir sind beeindruckt, wie viele Menschen sich im Rheingau-Taunus-Kreis an die Anfang November erlassenen Einschränkungen gehalten haben und bereit sind, dies auch weiter zu tun. Dafür gilt allen Bürgerinnen und Bürgern unser herzlicher Dank!“, betonen Landrat Frank Kilian und die Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert. Gab es vor dem Teil-Lockdown noch einen stark exponentiellen Anstieg der COVID-19 Infektionen im Kreisgebiet und in Deutschland, so konnte dieser vorerst gestoppt werden. Das Gesundheitswesen in Deutschland blieb deshalb - trotz vereinzelter Engpässe - bislang noch leistungsfähig. Landrat Kilian: „Mehr wurde nicht erreicht, aber auch nicht weniger!“

Denn die Zahl der Corona-Neuinfektionen wächst weiter, jedoch langsamer als zuvor. Der Inzidenzwert im Rheingau-Taunus-Kreis liegt momentan bei über 225. Der Teil-Lockdown Anfang November war nötig, um Infektionsketten zu durchbrechen und somit den exponentiellen Anstieg zu stoppen. Kilian: „Sonst läge der Inzidenzwert im Kreisgebiet deutlich höher.“ „Wir erleben in diesen Tagen also nur kleine Fortschritte, sie bringen uns aber noch nicht in ein sicheres Fahrwasser“, ergänzt Monika Merkert. Als ein ganz „wichtiges Licht am Ende des Tunnels“ werten Kilian und Merkert deshalb die Ankündigung der hessischen Landesregierung, dass mit den Impfungen vielleicht schon im Dezember begonnen werden soll.

„Im Kreisgebiet erkennen wir lokale und dadurch auch eingrenzbare Schwerpunkte, die unterschiedlich intensiv von dem Corona-Virus betroffen sind“, so der Landrat. In einzelnen Kommunen sind beispielsweise Einrichtungen für Senioren betroffen, aber auch Gruppen in Kindertagesstätten oder Schüler von Klassen oder Mitarbeiter von Betrieben. Darüber hinaus zeichnet sich ein diffuses Bild des Pandemie-Ausbruchsgeschehens im Kreisgebiet weiterhin ab. „Nach unseren Erkenntnissen wissen viele Infizierte nicht, bei wem sie sich angesteckt haben“, so die Gesundheits-Dezernentin. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sind aufgrund der hohen Infektionszahlen in den vergangenen Wochen enorm gefordert. Mit Unterstützung von Mitarbeitenden aus anderen Fachdiensten, die sich freiwillig meldeten, erfolgt die Ermittlung von Kontaktpersonen auch an den Wochenenden.

Das bedeutet auch, dass Personen erst beim Auftreten von Symptomen merken, dass sie den Virus in sich tragen und erst dann in Quarantäne geschickt werden können. Zudem werden auch weiterhin bundesweit täglich viele Menschen mit einer Corona-Infektion in die Kliniken eingeliefert, auch die Zahl der COVID 19-Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen nimmt zu und die Verweildauer beträgt häufig mehrere Wochen. Das gemeinsame Ziel muss es weiterhin sein, die Zahl der derzeit noch auf einem sehr hohen Niveau liegenden Neuinfektionen deutlich abzusenken, damit dann auch weniger Menschen schwer an Covid-19 erkranken.

Landrat Kilian: „Wir müssen deshalb nicht nur die bisherigen Kontaktbeschränkungen aufrechterhalten, sondern die Bürgerinnen und Bürger bitten, in der zweiten Novemberhälfte noch konsequenter als bislang auf direkte Kontakte zu Menschen, die nicht aus ihrem eigenen Hausstand kommen, zu verzichten.“ Überall dort, wo sich mehrere Menschen begegnen, steigt das Infektionsrisiko – vor allem bei privaten Zusammenkünften. „Wir bitten die Menschen im Rheingau-Taunus-Kreis deshalb sehr eindringlich, die persönlichen Kontakte auch weiterhin wirklich auf das Allernötigste zu begrenzen“, betonen Kilian und Merkert.

Wenn möglichst viele Menschen in den nächsten Wochen gänzlich auf private Feiern verzichten und private Treffen wirklich konsequent auf nur einen festen weiteren Hausstand beschränken, „haben wir eine gute Chance, das Infektionsgeschehen besser in den Griff zu bekommen“. Für Besuche bei Älteren oder Erkrankten gilt eine besondere Vorsicht und Umsicht. Wer selbst erkältet ist oder sich krank fühlt, möge lieber telefonieren oder einen Brief schreiben. Gutsitzende Schutzmasken sind ebenso wichtig wie ein hinreichend großer Abstand und eine intensive Belüftung der Räume.

Corona - aktuelle Fallzahlen fĂĽr Niedernhausen

Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 47) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach 36 Personen (Stand 17. November 2020)169 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 205 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Was gilt es zu beachten, wenn positives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2 vorliegt

05.11.2020
Landrat Frank Kilian verweist auf Verhaltensregeln / GroĂźe Anzahl an Anfragen von besorgten BĂĽrgern.

 

„Gerade nach den neuen Allgemeinverordnungen des Landes Hessen zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie, die seit 2. November 2020 gelten, erhalten das Kreis-Gesundheitsamt wie die Kreisverwaltung eine riesige Anzahl von Anfragen besorgter Bürger über das Bürgertelefon oder den Facebook-Account des Kreises, wie sich Neuinfizierte in der Zeit der Quarantäne verhalten sollen“, berichtet Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises. Dabei wiederholt sich eine Frage immer wieder: Wenn der gesamte Haushalt unter Quarantäne steht, wie können dann Einkäufe geregelt werden. Dazu hat die hessische Landesregierung Hinweise auf der Homepage www.hessen.de/fuer-buerger/corona-hessen.de aufgeführt. Der Rheingau-Taunus-Kreis informiert die Bürgerinnen und Bürger auch unter www.rheingau-taunus.de.

Personen, die ein positives Ergebnis eines PCR-Tests auf SARS-CoV-2 erhalten haben, müssen sich auch ohne gesonderte Anordnung des Gesundheitsamtes sofort und ohne Umwege nach Hause oder in eine andere geeignete Unterkunft begeben. Dort müssen sie sich für 14 Tage absondern, das heißt ständig dort aufhalten, Kontakt zu anderen Personen auch im Haushalt möglichst vermeiden und keinen Besuch empfangen. „Weiter gilt, dass das jeweils zuständige Gesundheitsamt informiert werden muss“, lautete eine weitere Vorgabe. Auch Kontaktpersonen und der Arbeitgeber oder Dienstherr müssen über den Erhalt eines positiven Testergebnisses in Kenntnis gesetzt werden. Wer innerhalb der folgenden 14 Tage nach Erhalt des Testergebnisses typische Symptome einer SARS-CoV-2 Infektion bemerkt (Fieber, trockener Husten, Verlust des Geruchs-und Geschmackssinns, etc.), meldet dies umgehend dem zuständigen Gesundheitsamt.

Wie verhält man sich richtig, wenn im gemeinsamen Haushalt noch andere Personen wohnen, die auch unter die Quarantäne-Bestimmungen fallen? Was passiert in einer solchen Situation etwa mit einem Ehepaar, das keine weiteren Familienmitglieder bzw. Freunde hat, die Einkäufe von Lebensmitteln erledigen kann. „Im Frühsommer boten viele Supermärkte bestimmte Serviceleistungen an und es gab Nachbarschaftshilfen in Kommunen“, erwähnt Landrat Kilian. Wer nachweislich mit SARS-CoV-2 infiziert ist, für den und für alle Personen, die mit Ihnen im gleichen Haushalt leben, gelten die oben beschriebene Absonderungsregelung.

Für dringende und unaufschiebbare Erledigungen, insbesondere Einkäufe von Lebensmitteln, Bankgeschäfte, Versorgung von Haustieren oder Arztbesuche, dürfen diese Personen, die kein positives Testergebnis haben, aber weiter die Wohnung verlassen. Treffen mit anderen Personen sind nicht erlaubt. Land wie Kreis empfehlen, dass die notwendigen Erledigungen - wenn möglich von Freunden, Verwandten oder Bekannten - übernommen werden. Das Kreis- Gesundheitsamt kann auf Antrag bei Vorliegen wichtiger Gründe Personen von der Absonderungspflicht befreien oder Auflagen anordnen.

Das Gesundheitsamt wird mit dem Infizierten und den Personen des Hausstandes in Kontakt treten. Werden diese als Kontaktperson ersten Grades eingestuft (was sehr wahrscheinlich ist), haben diese ein Anrecht auf eine kostenlose PCR-Testung. Landrat Kilian: „Wir empfehlen auch im Zusammenleben im eigenen Hausstand zum gegenseitigen Schutz das Einhalten der Hygieneregeln. Regelmäßiges Händewaschen, das Niesen in die Armbeuge sowie das Abstandhalten (bspw. Essen zu unterschiedlichen Zeiten oder das Aufhalten der Kontaktperson in einem anderen Raum) verringern das Risiko einer Übertragung. Wir sind uns bewusst, dass gerade letzteres praktisch schwierig umsetzbar ist. Es bedarf einer individuellen Entscheidung je nach Situation und Hausstand.“ Weitere Informationen zur Einstufung von Kontaktpersonen und des Kontaktmanagements des RKI finden Interessierte unter www.rki.de.

Aufgrund des hohen Infektionsgeschehens kann es sein, dass „die Kolleginnen und Kollegen des Kreis- Gesundheitsamtes nur schwer zu erreichen sind oder sich zeitverzögert bei den Corona-Infizierten melden“. Trotzdem ist zu beachten: „Wer durch einen PCR-Test nachweislich positiv getestet wurde, muss (und die Personen, die mit Ihnen in einem gemeinsamen Haushalt leben) sich absondern. Ein Merkblatt des RKI zu den Quarantäne-und Abstandsregeln finden Interessierte hier: 

 

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Quarantaene/Flyer.pdf?__blob=publicationFile

Durchaus denkbar ist momentan auch, dass eine Person im gleichen Haushalt mit einer positiv getesteten Person lebt, selbst aber negativ getestet wurde. Muss derjenige dann trotzdem eine 14-tägige Quarantäne absolvieren? Ein negatives Testergebnis eines PCR-Test befreit nicht umgehend von den Quarantäne-Bestimmungen. Da das Infektionsrisiko im Zusammenleben mit einer infizierten Person bis zu 14 Tagen bestehen bleibt und die Abstandsregel im gemeinsamen Haushalt nur schwer umzusetzen ist, bleibt die Quarantäne-Regelung auch für Kontaktpersonen mit negativem Testergebnis weiterbestehen. Die Bewertung des Gesundheitsamts richtet sich (zusätzlich zum Testergebnis) nach den möglichweise auftretenden, typischen Symptomen einer SARS-CoV-2 Infektion und den jeweiligen Kontaktsituationen im gemeinsamen Haushalt. Weitere wichtige Informationen gibt es unter www.hessen.de/fuer-buerger/aktuelle-informationen-zu-corona-hessen. „Da Verordnungstexte von der hessischen Landesregierung noch angepasste werden, werden dort die neuesten Änderungen am schnellsten veröffentlicht“, so der Landrat.

 

Kein Weihnachtsmarkt 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es in diesem Jahr leider keinen Weihnachtsmarkt auf dem Wilrijkplatz geben. Das ist sehr schade, aber die Gesundheit geht vor. Umso mehr freuen wir uns auf einen hoffentlich wunderbaren Weihnachtsmarkt 2021!

 

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Kreis hebt mit einer Ausnahme eigene Allgemeinverordnung auf

01.11.2020
Landrat Kilian lobt schnelles Handeln der Landesregierung / Maskenpflicht in bestimmten Fußgängerzonen bleibt
.


„Nach der raschen Entscheidung der hessischen Landesregierung zum aktuellen Corona-Geschehen kann der Rheingau-Taunus-Kreise seine zuletzt veröffentlichten Allgemeinverordnungen – bis auf eine – wieder aufheben“, berichtet Landrat Frank Kilian. Die einzige Verordnung, die weiterhin Bestand hat, regelt die Maskenpflicht in den Fußgängerzonen von Rüdesheim, Geisenheim, Eltville und Idstein, da sie sich konkret an Straßen orientiert und so weitergehend ist. Landrat Kilian: „Nach der gemeinsamen Veröffentlichung der Bundeskanzlerin, der Ministerpräsidentinnen und –präsidenten mussten wir davon ausgehen, dass die bundesweiten Verordnungen erst zum 4. November 2020 in Kraft treten.“

Dadurch hätte ein Regelungsvakuum am 2. und 3. November 2020 auftreten können, das der Rheingau-Taunus-Kreis auf jeden Fall vermeiden musste. So habe der Kreis in der vergangenen Woche insgesamt acht Allgemeinverfügungen erlassen. „Durch das lobenswert schnelle Handeln der Hessischen Landesregierung sind unsere Allgemeinverordnungen, bis auf jene, die die Maskenpflicht in Fußgängerzonen betrifft, obsolet und werden nun zeitnah aufgehoben“, berichtet Kilian. Zumal die landesrechtlichen Regelungen vergleichbar oder weitergehender sind, als die bisherigen Verordnungen des Kreises. Kilian. „Wir brauchen einheitliche Regelungen in Hessen und vor allem im Rhein-Main-Gebiet; auch mit Blick auf die vielen Pendler.“

Insbesondere die Regelungen, wie das Verbot zum Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum in der Zeit von 23 bis 6 Uhr, die Regelungen über das Verbot von nicht vollständig an die Gesichtshaut anliegende Bedeckungen von Mund und Nase, sowie Maskenpflicht in diversen öffentlichen Bereichen und für das Personal in Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Altenheime, Flüchtlingsunterkünfte), und die Maskenpflicht in der Schule, sind nun entweder vergleichbar oder schärfer landesrechtlich geregelt. Positiv bewertet der Rheingau-Taunus-Kreis die Tatsache, dass sich das Land die Regelung des Kreises zu den Gesichtsvisieren zu Eigen gemacht hat.

„Der Rheingau-Taunus-Kreis hat mit den eigenen, umfangreichen Allgemeinverfügungen in den vergangenen Tagen einen nahtlosen Schutz der Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt“, betont Landrat Frank Kilian, der diesem Zusammenhang an die Vernunft der Mitbürgerinnen und Mitbürger appelliert: „Der von Bundes- und Landesregierung verordnete Teil-Lockdown im November 2020 ist notwendig, um die Infektionsketten zu durchbrechen und das Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Deshalb sollen sich alle Menschen trotz der Maßnahmen strikt daran halten.“ Das Ziel muss sein,
den rapiden Anstieg der Infektionszahlen zu stoppen. Die nun vorgelegten Maßnahmen sind Teil eines Konzeptes, um die Corona-Pandemie endlich eindämmen zu können.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Kreis ergänzt Allgemeinverfügungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

28.10.2020
Landrat Kilian: Zahl der Corona-Infizierten steigt ungebremst weiter / Aufenthalte im öffentlichen Raum und in Wohnungen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat auf die weiter extrem steigenden Infektionszahlen reagiert und weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergriffen. „Im Krisenstab haben wir uns darauf verständigt, dass bestehende Allgemeinverfügungen des Rheingau-Taunus-Kreises zeitlich verlängert und weiterhin dem Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung für die höchste Warnstufe angepasst werden“, berichtet Landrat Frank Kilian und weiter: „Da Bund und Land über die Pandemielage noch sprechen, wird es sicherlich noch weitere Anpassungen an die beschlossenen Maßnahmen des Bundeskabinetts und der Landesregierungen zeitnah geben müssen.“


Im Bewusstsein der Konferenz zwischen Bund und Ländern musste der Kreis wegen der Verschärfung der Lage Maßnahmen und Regelungen in eigener Regie anpassen, bzw. ergänzen und verschärfen. Davon betroffen sind beispielsweise auch Aufenthalte von Personen im öffentlichen Raum. Danach sind im Kreisgebiet nunmehr Aufenthalte im öffentlichen Raum nur noch alleine, in Gruppen von höchstens fünf Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet. Die maximale Zahl von fünf Personen gilt auch für Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen.

Bei den Besuchsbeschränkungen in Alten- und Pflegeheimen sowie in ambulant betreuten Wohngemeinschaften und sonstigen Einrichtungen wurden Änderungen vorgenommen. „Wir wissen um die Wichtigkeit und Bedeutung für die Bewohner von Besuchen in den vorgenannten Einrichtungen durch Angehörige, nehmen aber auch wahr, dass sich Bewohner der Einrichtungen mit dem Corona-Virus infizieren. Wir haben beide Aspekte nach reiflichen Überlegungen gegeneinander abgewogen“, so der Landrat. Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen oder in ambulant betreuten Wohngemeinschaften leben, dürfen maximal drei Mal pro Kalenderwoche für jeweils nur eine Stunde Besuch von maximal zwei Personen empfangen. Weitere Besuche sind untersagt.

Des Weiteren legt der Kreis in der AllgemeinverfĂĽgung fest, dass ZusammenkĂĽnfte und Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos und ähnliches nur zulässig sind, wenn die Teilnehmerzahl 100 nicht ĂĽbersteigt oder die zuständige Behörde ausnahmsweise eine höhere Teilnehmerzahl bei Gewährleistung der kontinuierlichen Ăśberwachung der Einhaltung der ĂĽbrigen Voraussetzungen gestattet.  Diese Zahl ist geblieben. Verschärft wurde die Teilnehmerzahl von privaten Veranstaltungen mit vornehmlich geselligem Charakter (Feiern). Es dĂĽrfen sich nicht mehr als fĂĽnf Personen aus mehr als einem Hausstand treffen. Dies gilt auch fĂĽr Feiern in privaten Räumen, insbesondere in Wohnungen.

Bei öffentlichen Veranstaltungen, in öffentlichen Einrichtungen, bei Trauerfeierlichkeiten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften muss auch am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen (wie zum Beispiel Toiletten und Wellnessbereich) eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Verwendung von sog. Gesichtsvisieren (Gesichts- oder Kinnvisier) anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung wird untersagt.

Die Geltungsdauer der Allgemeinverfügung zur Sperrzeit für das Gaststättengewerbe sowie für öffentliche Vergnügungsstätten im Rheingau-Taunus-Kreis bis einschließlich 15. November 2020 verlängert. Weiterhin gab Landrat Frank Kilian bekannt, dass der Beginn der Sperrzeit für das Gaststättengewerbe sowie für öffentliche Vergnügungsstätten im Gebiet des Rheingau-Taunus-Kreises auf 23 Uhr festgesetzt ist, das Ende der Sperrzeit um 6 Uhr bleibt hiervon unberührt. Die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr und der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum ist in der Zeit von 23:00 bis 6:00 Uhr untersagt.

Verlängert wurde auch die Allgemeinverfügung zum Tragen von Nasen-Mund-Bedeckungen für den Schulunterricht in den Klassen 5 bis 13 sowie die Regelungen die den Schulsport betreffen. In allen Schulen wird ab einschließlich der 5. Jahrgangsstufe für alle Schülerinnen und Schüler sowie für das Lehr- und pädagogische Personal das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch während des Präsenzunterrichts im Klassen- oder Kursverband angeordnet. Ausgenommen von der Pflicht sind Personen, die aufgrund einer ärztlich bescheinigten gesundheitlichen Beeinträchtigung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können. In allen Schulen ist für alle Jahrgangsstufen der praktische Sportunterricht in geschlossenen Räumen einschließlich Schwimmbädern und –hallen untersagt. Da das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Sportunterricht unzumutbar ist, darf der praktische Sportunterricht nur im Freien und kontaktfrei abgehalten werden, sofern und soweit der gebotene Mindestabstand zwischen Personen von 1,5 Metern eingehalten werden kann.

Diese Allgemeinverfügungen treten einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und gelten bis einschließlich 15. November 2020. Eine Verlängerung, inhaltliche Anpassung oder Ergänzung der vorstehend angeordneten Maßnahmen bleibt in Abhängigkeit von der jeweiligen epidemiologischen Lage vorbehalten. Die Details zu den Regelungen stehen in den Allgemeinverfügungen. Diese können auf www.rheingau-Taunus.de/coronavirus heruntergeladen werden.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Kreis verfügt Maskenpflicht in bestimmten Fußgängerzonen von Städten

28.10.2020
Landrat Frank Kilian: Allgemeinverfügungen erlassen und bestehende verschärft / Inzidenzwert steigt ungebremst weiter an / In Abstimmung mit Kommunen.

Aufgrund der gravierend steigenden Infektionszahlen hat der Krisenstab des Rheingau-Taunus-Kreises die Allgemeinverfügungen, die in den vergangenen Tagen erlassen wurden, verschärft sowie neue hinzugefügt. Das teilt Landrat Frank Kilian mit. „Alleine am Dienstag musste unser Gesundheitsamt 117 Neuinfektionen im Kreisgebiet registrieren. Der Inzidenzwert für den Kreis lag somit heute Mittwoch bei 118 mit weiter steigender Tendenz“, betont der Landrat. Um diese Entwicklung einzudämmen, musste der Krisenstab neue Regeln und Maßnahmen verfügen. „Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass es keine Corona-Hotspots an einem Ort oder in einer einzigen Einrichtung gibt, sondern dass sich ein sehr indifferentes Infektionsgeschehen im Kreisgebiet verteilt entwickelt“, erläutert die Leiterin des Kreis-Gesundheitsamts, Dr. Renate Wilhelm. Es sind viele unterschiedliche Einrichtungen betroffen.

Im Krisenstab wurde ausführlich über die Ausweitung der Maskenpflicht debattiert. Zuvor wurde der Hinweis von Bürgermeistern an das Gremium herangetragen, auch über eine Maskenpflicht in Fußgängerzone zu sprechen. Für folgenden Orte der Städte Eltville, Rüdesheim, Geisenheim und Idstein wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung angeordnet und mit den betroffenen Kommunen abgestimmt. Für Eltville: Im Bereich der Fußgängerzone Schwalbacher Straße, zwischen Rheingauer Straße und Gutenbergstraße von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 6:00 und 24:00 Uhr. Im Bereich Rheingauer Straße, zwischen Fußgängerzone Schwalbacher Straße und Marktstraße von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 6:00 und 24:00 Uhr. In der Marktstraße, einschließlich Am Markt, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 6:00 und 24:00 Uhr. In der Rosengasse, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 6:00 und 24:00 Uhr. In der Martinsgasse, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 6:00 und 24:00 Uhr und in der Leergasse und Grabengasse, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 06:00 und 24:00 Uhr.

FĂĽr RĂĽdesheim am Rhein: Im Bereich der RheinstraĂźe, EinmĂĽndung GrabenstraĂźe bis EinmĂĽndung OberstraĂźe, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 bis 22:00 Uhr. In der Drosselgasse, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 bis 22:00 Uhr. Im Bereich OberstraĂźe, GermaniastraĂźe bis Steingasse, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 bis 22:00 Uhr. In der MarktstraĂźe und am Markt, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 bis 22:00 Uhr. In der KirchstraĂźe, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 Uhr bis 22:00 Uhr. In der GrabenstraĂźe, von Montag bis Sonntag, in der Zeit zwischen 11:00 bis 22:00 Uhr.

In Geisenheim: In der Rüdesheimer Straße, im Bereich zwischen den Hausnummern 15 und 48, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 bis 19.00 Uhr. Auf dem Lindenplatz, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr. In der Prälat-Werthmann-Straße, im Bereich zwischen den Hausnummern 10 bis 2, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr. Auf dem Bischof-Blum-Platz, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr. In der Winkeler Straße, im Bereich zwischen den Hausnummern 47 bis 58, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 bis 19.00 Uhr. Auf dem Platz am Friedhof, von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 6.00 und 19.00 Uhr

FĂĽr Idstein: In der Himmelsgasse, von Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen 8:00 und 19:00 Uhr. In der Rodergasse, von Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen 8:00 und 19:00 Uhr. Auf dem König-Adolf-Platz, von Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen 8:00 und 19:00 Uhr. In der Löhrgasse, von Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen 8:00 und 19:00 Uhr.  Auf dem Löherplatz, von Montag bis Samstag, in der Zeit zwischen 8:00 und 19:00 Uhr

Ausgenommen von der Verpflichtung sind jeweils die Bereiche der bestuhlten AuĂźengastronomie. FĂĽr den Leinpfad in Oestrich-Winkel wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ausdrĂĽcklich empfohlen.

Beim Besuch von Spielhallen, Museen, Schlössern, Gedenkstätten, Tierparks und Freizeitparks ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Bei außerschulischen Bildungsangeboten und der Ausbildung ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Lässt die Unterrichtsform dies nicht zu, hat der Unterricht so zu erfolgen, dass ein Mindestabstand von 1,50 Meter sichergestellt werden kann.

Weiterhin empfiehlt der Krisenstab dringend, eine Mund-Nasen-Bedeckung nicht nur dort zu tragen, wo dies durch Verordnungen und Allgemeinverfügungen angeordnet wird, sondern auch an Orten, an denen Menschen dichter und/oder länger zusammenkommen (z.B. in Büro- und Verwaltungsgebäuden). Diese Allgemeinverfügung tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und gilt bis einschließlich 15. November 2020. Eine Verlängerung, inhaltliche Anpassung oder Ergänzung der vorstehend angeordneten Maßnahmen bleibt in Abhängigkeit von der jeweiligen epidemiologischen Lage vorbehalten.

Die Details zu den Regelungen samt Karten stehen in den Allgemeinverfügungen. Diese können auf www.rheingau-Taunus.de/coronavirus heruntergeladen werden.

 

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus Kreises: Corona: Besuchseinschränkungen in Pflegeeinrichtungen

22.10.2020
Nachdem sich die Infektionszahlen im Rheingau-Taunus-Kreis weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen, hat der Krisenstab in seiner heutigen Sitzung eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Sie betrifft Besuchseinschränkungen in Pflegeeinrichtungen und in ambulant betreuten Wohngemeinschaften, die ab Freitag, 23. Oktober 2020, bis einschließlich Sonntag, 1. November 2020 gelten. Personen, die in voll- oder teilstationären Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen (Alten- und Pflegeheime) oder in ambulant betreuten Wohngemeinschaften leben, dürfen dann maximal drei Mal pro Kalenderwoche für jeweils eine Stunde Besuch von maximal zwei Personen empfangen.

Ausnahmeregelungen gelten beispielsweise für Eltern, die ihr minderjähriges Kind besuchen, Seelsorgern, Notare und Rechtsanwälte, sonstigen Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist. Gleiches gilt für Personen zur Wahrnehmung von Tätigkeiten im Rahmen einer rechtlichen Betreuung, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung, ehrenamtlichen Personen im Sinne des Hessischen Gesetzes über Betreuungs- und Pflegeleistungen in Ausübung ihres Amtes sowie Menschen, die im Rahmen des Sterbeprozesses durch tätig sind.

Die Details zu den Regelungen stehen in den Allgemeinverfügungen. Diese können auf www.rheingau-Taunus.de/coronavirus heruntergeladen werden.

Region verständigt sich auf weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie

16.10.2020
Landrat Kilian: Kreis ergänzt Allgemeinverfügung vom Donnerstag / Maskenpflicht für Schulen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis hat mit Wirkung vom 18. Oktober seine Allgemeinverfügung noch um weitere Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ergänzt. „Wir haben in Abstimmung mit Wiesbaden unsere Anordnung vom Freitag, 16. Oktober 2020, für die Bereich Schulen und Sport ergänzt“, berichtet Landrat Frank Kilian, der nachdrücklich auf den Ernst der Lage im gesamten Ballungsgebiet Rhein-Main wie auch bundesweit verweist. „Die Zahl an Corona-Infizierten steigen weiter dramatisch an; so auch in der Metropolregion Rhein-Main. Wir befinden uns deshalb in einem engen und intensiven Abstimmungsprozess mit den Vertretern der Städte, Gemeinden und Kreise in Südhessen, um einheitliche Maßnahmen für die gesamte Region zu erhalten. Es gibt schließlich eng verflochtene Beziehungen der Menschen in die ganze Region hinein, ob beruflich oder verwandtschaftlich. Schließlich macht der Corona-Virus vor Stadt- oder Landkreis-Grenzen leider nicht Halt“, betont Landrat Kilian am Freitag.

Zudem kann von einer Eindämmung der Pandemie keine Rede sein, wie die neuesten Zahlen belegen. In der Sitzung des Verwaltungsstabes berichtete das Kreis-Gesundheitsamt von 27 neuen Corona-Infizierten; der Inzidenzwert liegt im Rheingau-Taunus-Kreis somit aktuell bei 64,2.

Der Verwaltungsstab sprach sich für eine generelle Maskenpflicht für alle Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse für zunächst 14 Tage nach Ende der Herbstferien aus. Die Maskenpflicht gilt auch für das Personal der Schulen; also Lehr- und pädagogische Personal. Weiterhin ist für alle Jahrgangsstufen der praktische Sportunterricht in geschlossenen Räumen einschließlich Schwimmbäder und -hallen untersagt. Der praktische Schulsport darf nur kontaktlos und im Freien stattfinden, sofern die Abstandsregeln von 1,5 Meter eingehalten werden.

Die weitere Ergänzung der Allgemeinverfügung betrifft den Sport. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb sowohl des Spitzen- und Profisports im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 1 CoKoBeV sowie des Trainings- und Wettkampfbetriebs des Amateursports im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 2 CoKoBeV darf in geschlossenen Räumlichkeiten nur ohne Zuschauer und unter freiem Himmel mit maximal 100 Zuschauern durchgeführt werden. Ausgenommen von den vorstehenden Regelungen sind Begleitpersonen der Sportlerinnen und Sportler, insbesondere Betreuerinnen und Betreuer, Trainerinnen und Trainer sowie maximal zwei Aufsichtspersonen bzw. Erziehungsberechtigte bei Minderjährigen, die dem Trainings- und Wettkampfbetrieb stets beiwohnen dürfen. Die zugelassenen Zuschauer sowie die Angehörigen der vorgenannten Personengruppen dürfen sich nur gemeinsam ohne Einhaltung des gebotenen Mindestabstands zwischen Personen von 1,5 Metern aufhalten, soweit ihnen der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum gestattet wäre.

Im begründeten Einzelfall können von dem angeordneten Verbot von Zuschauern in Innenräumen durch das Gesundheitsamt Ausnahmen genehmigt werden, wobei stets der jeweils aktuellen epidemiologischen Lage sowie insbesondere der Ausstattung und Beschaffenheit der Einrichtung, für die die Ausnahme begehrt wird, besonderes Gewicht bei der Prüfung zukommt.
Diese Allgemeinverfügung tritt einen Tag nach Bekanntgabe am Sonntag, 18. Oktober 2020, in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 1. November außer Kraft. Eine Verlängerung, inhaltliche Anpassung oder Ergänzung der vorstehend angeordneten Maßnahmen bleibt in Abhängigkeit von der jeweiligen epidemiologischen Lage vorbehalten.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: Kreis erlässt wegen steigender Corona-Zahlen Allgemeinverordnung

15.10.2020
Aufgrund der ansteigenden Infektionszahlen hat der Rheingau-Taunus-Kreis eine Allgemeinverordnung erlassen, die ab der Veröffentlichung bis vorerst 30. Oktober 2020 gilt. Die Verordnung umfasst fünf Punkte. Danach sind private Zusammenkünfte mit vornehmlich geselligem Charakter (Feiern) im öffentlichen Raum mit einer Teilnehmerzahl von mehr als zehn Teilnehmern untersagt. Es wird empfohlen, private Zusammenkünfte mit vornehmlich geselligem Charakter (Feiern) außerhalb des öffentlichen Raums, also in Wohnungen, auf eine Teilnehmerzahl von zehn Teilnehmern aus höchstens zwei Hausständen zu begrenzen.

Veranstaltungen sowie Kulturangebote, wie Theater, Opern, Konzerte, Kinos nach Paragraf 1 Abs. 2b der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung werden auf eine Teilnehmerzahl von 100 Personen begrenzt. Ausnahmen bedürfen eines mit dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmten Hygienekonzeptes

In Gaststätten und Übernachtungsbetrieben nach Paragraf 4 der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung haben Gäste beim Betreten und Verlassen der Lokalität in den Gängen und beim Aufsuchen von Gemeinschaftseinrichtungen (wie zum Beispiel Toiletten und Wellnessbereich) eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Verwendung von sogenannten Gesichtsvisieren (Gesicht- oder Kinnvisiere) anstelle einer Mund-Nasen-Bedeckung wird untersagt. Diese Allgemeinverfügung tritt am 16. Oktober 2020 in Kraft. Sie gilt vorerst bis 30. Oktober 2020. Eine Verlängerung bleibt vorbehalten.

Wie Landrat Frank Kilian weiter berichtet, gab es am Nachmittag eine Telefonkonferenz mit Vertretern des Sozialministeriums, der kreisfreien Städte und Landkreise in Südhessen. Dabei wurde noch weitergehende Vorschläge unterbreitet. „Diese weiteren Maßnahmen befinden sich in der Abstimmung“, erläutert Kilian. Alle Beteiligten sind an einheitlichen Regeln für Ballungsraum Rhein-Main interessiert.

Pressemitteilung des Rheingau-Taunus-Kreises: Eindringlicher Appell: Die Alltagsmasken tragen!

06.08.2020
Corona-Virus: Rheingau-Taunus-Kreis registriert einen sprunghaft en Anstieg an Fallzahlen / Vorsicht ist geboten.

Der Rheingau-Taunus-Kreis verzeichnet in den letzten Tagen einen sprunghaften Anstieg an Personen, die sich mit CoVid-19 infiziert haben. Aus diesem Grund sieht sich das Kreis-Gesundheitsamt veranlasst, auf die akute Lage im Kreisgebiet hinzuweisen. Derzeit kennt das Gesundheitsamt die Infektionsketten und den Ursprung, so dass die Situation unter Kontrolle ist. Laut der Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Renate Wilhelm, sind es neben den bekannten Fällen aus dem Pflegeheim in Niedernhausener auch Reiserückkehrer aus unterschiedlichen Ländern, die für sprunghaft ansteigende Fallzahlen in dieser Woche verantwortlich sind. Dr. Wilhelm: „Damit sind sowohl Reiserückkehrer aus Risikogebieten wie auch aus Nicht-Risikogebieten gemeint. Auch in vermeintlich als unkritisch eingestuften Reiseländern sind Personen nicht vor einer Ansteckung geschützt!“

Daher ergeht der dringende Appell von Krisenstab und Gesundheitsamt: „Wer aus einem Risikogebiet zurückkommt, möge sich zum Schutz der eigenen Personen wie anderer Mitmenschen bitte testen lassen.“ Demnächst soll es für diese Reiserückkehrer sogar eine Pflicht für einen Test geben, so die heutigen Aussagen des Gesundheitsministers. Wer keinen negativen Test und ein ärztliches Attest nachweisen kann, steht laut der Pläne unter Quarantäne und muss zu Hause bleiben.

Wer aus einem Nicht-Risikogebiet zurückkommt, der schützt sich und seine Mitmenschen durch die AHA-Regeln: 1,50 Meter-Abstand halten, auf die Hygiene achten, Alltagsmaske tragen. Die Recherche des Gesundheitsamtes zeigt außerdem, dass eine nicht unbeträchtliche Zahl an Infizierten durch Kontakt zu Reiserückkehrern entsteht. Die gemeldeten positiven Fälle konnten bis auf wenige Ausnahmen lückenlos zurückverfolgt werden, so dass im Kreisgebiet kein unkontrolliertes Infektionsgeschehen vorzufinden ist, sondern alle Fälle nachvollziehbar sind und entsprechende Maßnahmen getroffen werden konnten.

„Wir appellieren an alle Personen, die Maskenpflicht einzuhalten und auf den Abstand zu achten“, betont die Gesundheitsamtsleiterin. Wenn die Appelle nicht mehr fruchten, und die Warnstufe drei des hessischen Eskalationskonzeptes erreicht wird, müssen Kreis und Krisenstab laut Konzept der Landesregierung über weitergehende, angepasste Maßnahmen nachdenken, um die Pandemie einzudämmen. „Jeder kann seinen aktiven Beitrag zur Eindämmung leisten“, sagen die Mitglieder des Krisenstabes.

 

Zur Erklärung:
Der kritische Wert von 50 (Inzidenzwert) bezieht sich auf 100.000 Einwohner. Im Fall des RTK, der knapp 190.000 Einwohner hat, müssten 94 Personen innerhalb einer Woche positiv gemeldet werden, damit die Marke erreicht wird. Im Moment zählt der Kreis einen Inzidenzwert von 28, die 50 ist also noch nicht erreicht. Die Liste mit dem Inzidenzwert finden Sie auch auf unserer Homepage unter: https://bit.ly/2PpvPlZ

Regelbetrieb unter "Pandemiebedingungen"

Corona - aktuelle Fallzahlen fĂĽr Niedernhausen

Der Rheingau-Taunus-Kreis veröffentlicht regelmäßig die Fallzahlen der einzelnen Gemeinden. Aktuell (KW 27) beträgt die Fallzahl in der Gemeinde Niedernhausen demnach (Stand 30. Juni 2020) 0 Personen, 43 Personen haben die Quarantäne beendet. Somit haben sich in Niedernhausen nachweislich bisher 43 Personen mit dem Corona-Virus infiziert.

Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?

Familien können während einer Videokonferenz am 8. Juli ihre Anregungen dem Kreis mitteilen
 
Seit inzwischen einem Vierteljahr stehen Familien auch im Rheingau-Taunus-Kreis pandemiebedingt vor sehr großen Herausforderungen bei der Vereinbarkeit ihres Arbeits- und Familienlebens. Eltern müssen ihre Kinder zu Zuhause beim Homeschooling betreuen und ganz nebenbei noch die Arbeit vom Homeoffice verrichten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Zukunft? „Arbeit, Familie und Corona – Was hilft Ihnen? Was brauchen Sie?“ - mit diesen Fragen wenden sich die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, Angela Spangenberg, und die Leiterin der Kreisentwicklung, Yvonne Grein, an alle Eltern, Großeltern und alle anderen, die ihre Kinder jetzt zu Hause betreuen
 
Was hilft den Familien im Rheingau-Taunus-Kreis? Was brauchen sie in diesen Zeiten? Diese Fragen können im Rahmen einer öffentlichen Videokonferenz am 8. Juli 2020 erörtert werden. Landrat Frank Kilian wird um 20:00 Uhr die Konferenz eröffnen und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Andrea Emig (Coach, Supervisorin) gibt dann eine kurze Einführung in das Thema und moderiert die anschließende Diskussion. Danach können sich die Zuschauer zu Wort melden und ihre Meinungen mitteilen, was in diesen Zeiten hilft oder was gebraucht wird. „Wer auch nur auf bestehende Probleme aufmerksam machen möchten, ist willkommen“, so Landrat Kilian. Während der Konferenz stehen Fachkräfte der Kreisverwaltung aus den Bereichen der Kinderbetreuung sowie der Erziehungsberatungsstelle für Fragen zur Verfügung.
 
Die öffentliche Videokonferenz beginnt am 8. Juli 2020, um 20:00 Uhr. Der Link wird vor der Konferenz auf www.rheingau-taunus.de und auf Facebook unter www.facebook.com/RheingauTaunusKreis veröffentlicht. Yvonne Grein und Angela Spangenberg laden alle Interessierten herzlich ein, sich auf diesem Weg auszutauschen und Anregungen weiter zu geben. „Wir sind gespannt, was aus unserer Region berichtet wird“, so Landrat Frank Kilian, der sich auf eine rege Teilnahme freut: „Lassen Sie uns wissen, wie Sie die Situation gerade gestalten und welche UnterstĂĽtzung Sie benötigen.“

Niedernhausen öffnet Kitas – mit Einschränkungen

Auf diese Nachricht haben Kinder und Eltern gewartet:

Zum 2. Juni erlaubt das Land Hessen nach der langen Corona-Schließzeit eine eingeschränkte Öffnung der Krippen und Kitas. Dabei übergibt das Land Hessen die Verantwortung für die Öffnung an die jeweiligen Träger. Das bedeutet, die Gemeinde Niedernhausen regelt den Umfang des Betriebs in den eigenen Einrichtungen selbst.

„Dieser Verantwortung stellen wir uns. Unser pädagogisches Personal und unsere Verwaltung haben sich hier in den letzten Wochen sehr gut vorbereitet, so dass wir für unsere Einrichtungen einen großen Schritt in Richtung Öffnung gehen können“, so Bürgermeister Joachim Reimann. Die Gemeinde hat für den „eingeschränkten Regelbetrieb“ ein Modell entwickelt, das ab Juni in Kraft tritt.

Dieses sieht vor, dass alle Kinder zurückkehren können, wobei die Rückkehr in drei Stufen erfolgt. Ab 02. Juni dürfen nach Abstimmung zwischen Einrichtungen und Eltern nach und nach zunächst die Vorschul- und Krippenkinder, ab 08. Juni dann nach und nach alle Kinder wieder in die Kita gehen – normal von Montag bis Freitag. Eingewöhnungen sind ab Juli wieder möglich. Allerdings gilt die allgemeine Einschränkung von maximal 7,5 Stunden Betreuung pro Tag.

Zu beachten ist, dass auch im eingeschränkten Kitabetrieb weiterhin strenge und aufwändige Hygienevorschriften und -maßnahmen gelten. Die Raumnutzung und der Personaleinsatz werden aus Infektionsschutzgründen erheblich umgestellt.

Bürgermeister Joachim Reimann zeigt sich erleichtert und zuversichtlich aufgrund der Neuregelung. „Das war und ist für uns alle, insbesondere für Eltern und Kinder, eine schwierige Zeit. Umso mehr freut es mich, dass nun ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Normalität gemacht werden kann. Auch die Teams in unseren Krippen und Kitas freuen sich sehr darauf, die Kinder bald wiederzusehen. Dennoch werden wir die Situation sehr genau beobachten und sind jederzeit in der Lage, auf neue Entwicklungen zu reagieren.“

Trauerfeiern in Pandemie-Zeiten

Aufgrund der bestehenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie, darf sich bis auf Weiteres nur eine begrenzte Personenzahl in den Trauerhallen aufhalten.

Die Bestuhlung wurde in den Trauerhallen Niedernhausens entsprechend angepasst.

Parlamentsarbeit wird wieder hochgefahren

„Niedernhausen hat eine handlungsfähige, breitaufgestellte und lebendige Kommunalpolitik. Das wurde gerade jetzt in der Corona Zeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so der Vorsitzende der Gemeindevertretung Lothar Metternich.

Der Haupt- und Finanzausschuss hatte in dieser Zeit als die Gemeindevertretung nicht tagen konnte die Funktion eines „Notparlamentes“ übernommen und eine Reihe von Entscheidungen im Umlaufverfahren getroffen. In einer Videokonferenz in der letzten Woche wurden die Entscheidungen vorbesprochen. Alle Parteien und Gruppierungen in Niedernhausen haben sich dabei positiv in dieses Verfahren eingebracht. Das führte auch dazu, dass fast alle Entscheidungen einstimmig getroffen wurden.

„Nun sei es aber an der Zeit, dass die Parlamentsarbeit wieder hochgefahren werde und auch alle Gremien wieder öffentlich tagen“, so Metternich weiter. So habe er bereits in der Videokonferenz des Haupt- und Finanzausschusses angekündigt, dass die nächste Sitzung der Gemeindevertretung am 24. Juni 2020 wieder als Präsenzsitzung stattfinden werde, was im Übrigen auch für die vorbereitenden Ausschusssitzungen gelte.

In den nächsten Tagen werde ein Hygienekonzept erarbeitet, das sicherstellen soll, dass die Abstands- und Hygieneregeln und die einschlägigen Verordnungen eingehalten werden.

Auf Grund des dann erhöhten Platzbedarfes werden die Sitzungen voraussichtlich in der Autalhalle stattfinden. Ob die Anzahl an Zuschauerplätzen dann reduziert werden muss, werde derzeit noch geprĂĽft. 

„Mein Ziel ist es, auch in der Corona Pandemie wieder zur öffentlichen Parlamentsarbeit zurückzukehren, selbstverständlich unter Beachtung und Einhaltung besonderer Sicherheitsmaßnahmen“, so Metternich abschließend.

Ab sofort und bis auf Weiteres: Rathaus eingeschränkt geöffnet

Auch das Rathaus der Gemeinde Niedernhausen war bislang aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend fĂĽr den Kundenverkehr geschlossen.

Im Rahmen der aktuell vorzunehmenden Lockerungen ist die Verwaltung ab sofort mit Einschränkungen wieder geöffnet. Wer Amtsgeschäfte im Rathaus zu erledigen hat, kann nun – nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem zuständigen Sachbearbeiter oder unter 06127-903 0 – vorbeikommen.

Bitte tragen Sie bei Ihrem Besuch bei uns einen Mund-Nasen-Schutz.

Ihr Team in der Gemeindeverwaltung freut sich auf Sie!

Niedernhausen öffnet ab Dienstag seine Spielplätze

Nachdem die Bundes- und Landespolitik grünes Licht gaben, werden in Niedernhausen ab Dienstag, den 05. Mai, die Spiel- und Bolzplätze wieder geöffnet sein.
 
Zuvor wurden die Niedernhausener Spielplätze einer turnusmäßigen Wartungskontrolle durch den Niedernhausener Bauhof unterzogen, SicherheitsmaĂźnahmen umgesetzt und etwaige Mängel unmittelbar behoben. Auch die GrĂĽnpflege auf den Spielplätzen wird nun wieder verstärkt betrieben. 

Um zu engen Kontakt spielender Kinder zu vermeiden, wurden die – auf den Spielplätzen in Engenahn, Oberjosbach und Niederseelbach befindlichen – Vogelnestschaukeln abgehängt bzw. erst einmal nicht eingehängt. 

Die Ă–ffnung der Spielplätze wird bei Kindern, Eltern und GroĂźeltern sicher fĂĽr viel Freude sorgen – bitte beachten Sie jedoch auch weiterhin die geltenden Abstands- und Hygieneregeln.  

Informationen fĂĽr Gewerbetreibende und Firmen

Hilfen fĂĽr Gewerbetreibende in Niedernhausen

Die aktuelle Pandemie ist nicht nur eine gewaltige Belastung für das Gesundheitssystem und die öffentliche Sicherheit und Ordnung. Sie trifft auch mit voller Wucht die Wirtschaft unseres Landes. Dahinter stehen ganz konkret viele Menschen und ihre Familien, die mit ihrer ganzen Existenz an ihrem Geschäft, an ihrem Restaurant oder ihrer Firma hängen - auch bei uns in Niedernhausen.

Gerade diese Menschen und die kleinen und mittelständischen Unternehmen brauchen jetzt Unterstützung, nicht nur große Konzerne. Denn sie tragen viel zum Leben in unserer Gemeinde bei, wie wir es kennen und lieben.

Um Unternehmen und Gewerbetreibende in Niedernhausen zu entlasten, sind folgende MaĂźnahmen geplant:

Gewerbesteuer 2020: Steuerpflichtige können aktuell beim Finanzamt einen Antrag auf Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages stellen. Die Finanzverwaltung ist angewiesen, dabei keine strengen Anforderungen zu stellen. Sobald klar ist, dass die Einkünfte der Steuerpflichtigen im laufenden Jahr voraussichtlich geringer sein werden, werden die Steuervorauszahlungen unkompliziert und schnell herabgesetzt. Die Liquiditätssituation wird dadurch verbessert. Sollte ein solcher Antrag gestellt, aber noch nicht bearbeitet sein, werden seitens der Gemeinde unbürokratisch keine Mahn- oder Vollstreckungsverfahren eingeleitet.

Gewerbesteuerveranlagung und -vorausleistungen aus den Jahren bis 2019: Durch die Corona-Krise in Not geratene Unternehmen können bei der Gemeinde Anträge auf zinslose Stundung der Steuerschuld stellen. Dabei sollte  kurz der Sachverhalt dargelegt werden, warum die Steuer nicht innerhalb der Fälligkeit gezahlt werden kann oder soll. Anträge auf nachträgliche Herabsetzung des Gewerbesteuermessbetrages sind weiterhin durch geeignete Unterlagen, wie z. B. betriebswirtschaftliche Auswertungen, zu belegen.

Beratung: Unter wirtschaft(@)niedernhausen.de können sich Gewerbetreibende mit Fragen zur Krise an die Gemeinde wenden. Wir melden uns dann bei Ihnen. Heiko Wettengl, der Vorsitzende des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde und selbst Unternehmer hat sich bereit erklärt, Geschäftsinhabern, Gastronomen und anderen Kleinstunternehmen aus Niedernhausen ehrenamtlich beratend zur Seite zu stehen und ĂĽber Hilfen sowie Förderungen von Bund und Land Hessen zu informieren. Auch haben wir als kleine UnterstĂĽtzung aus Quellen von Bundes- und Landesebene einige wichtige Links zu Informationen ĂĽber bereits angelaufene und derzeit in Vorbereitung befindliche staatliche Hilfen und Steuererleichterungen (ohne Gewähr) auf unserer Homepage www.niedernhausen.de zusammengestellt.

Pachterleichterungen: Die Gemeinde ist selbst auch Vermieter oder Verpächter verschiedener Lokale und Räumlichkeiten. FĂĽr die Zeit der ZwangsschlieĂźungen bzw. reduzierten Ă–ffnungsmöglichkeiten ist geplant auf die Pachtforderungen zu verzichten. 

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen(WI-Bank):
https://www.wibank.de/wibank/corona

Bundeswirtschaftsministerium inkl. Infos zu Kurzarbeit und Liquiditätshilfen:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html?cms_artId=1661808

Covid-19 Fallzahlen

Unter folgendem Link können Sie die aktuellen Fallzahlen pro Bundesland einsehen:

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Corona-Info in verschiedenen Sprachen

Weitere Informationen