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Waldschwimmbad Niedernhausen - so waren die ersten Tage unter Corona-Auflagen

Als eines der ersten Freibäder der Region öffnete das Waldschwimmbad Niedernhausen bereits Ende Juni – nach der Corona-bedingten Zwangspause – wieder die Tore für seine Gäste. Wie geht Baden, sonnen und entspannen in einem Freibad, dem in Pandemiezeiten Einschränkungen auferlegt sind?

Seit Donnerstag, den 25. Juni ist das über die Gemeindegrenzen beliebte Waldschwimmbad nun wieder geöffnet. Wie verliefen die ersten Tage nach der Corona-bedingten Pause, der Neustart mit Abstands- und Hygiene-Regeln? „Die ersten Tage waren überraschend gut! Alle Szenarien, was schief gehen könnte, sind nicht eingetroffen. Das hat mich optimistisch gestimmt“, so der Schwimmbadchef Giuseppe Mannino. Wie es in den kommenden Wochen, gerade an besonders heißen, hochfrequentierten Tagen sein wird, „bleibt abzuwarten“.

 
Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen
Ein normaler Betrieb ist in Pandemie-Zeiten – wie allseits bekannt – bis auf Weiteres nicht möglich. Was unterscheidet nun einen Besuch des Waldschwimmbades heute von einem Besuch in der letzten Saison? Bestimmte Bereiche wie das Planschbecken, die Rutsche und das Beachvolleyballfeld sind bis auf Weiteres nicht geöffnet, zudem muss der Beckenumgang, so Mannino, im Sinne des Abstandskonzepts, frei bleiben. Das Schwimmerbecken wurde – gut ausgeschildert – in Teilbereiche unterteilt, die das Schwimmen „im Kreis“ ermöglichen, ohne anderen Schwimmern zu nahe zu kommen.

Ob es Lockerungen geben wird, wird sich zeigen; beim Kinderplanschbecken und der Rutsche kann Herr Mannino allerdings keine Hoffnung auf eine Öffnung in dieser Saison machen. Zudem weist der Schwimmbadchef ausdrücklich darauf hin, dass Besucherinnen und Besucher die auch in Freibädern geltende Maskenpflicht zu beachten haben. Bereits im Kassenbereich sowie bei Toilettengängen und im Umkleidebereich ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.


Bestens vorbereitet
Vor der Öffnung galt es für Giuseppe Mannino, in enger Abstimmung mit der Gemeindeverwaltung, ein Konzept zu erstellen und dann im Team umzusetzen. Was darf geöffnet werden, wie erreicht man es, den Mindestabstand von 1,5 m zu gewährleisten und viele Aspekte mehr. Jetzt, nach erfolgreichem Start, gilt es an jedem einzelnen Tag, gezielt darauf zu achten, dass die Regeln – zum Wohle aller – befolgt werden. „In den ersten Tagen waren alle Gäste sehr froh, dass das Schwimmbad wieder geöffnet hat, alle haben sich wie selbstverständlich an die Regeln gehalten.“ Mittlerweile sei leider zu beobachten, dass nicht wenige Besucherinnen und Besucher keine Mund-Nasen-Schutz mehr dabeihaben oder sich sträuben, ihn in den ausgewiesenen Arealen zu tragen. In diesen Fällen weisen Herr Mannino und seine Kolleginnen und Kollegen freundlich auf die in öffentlichen Räumen geltende Maskenpflicht hin.

Die Besucherzahl im Waldschwimmbad ist Corona-bedingt auf 1.500 beschränkt. Am ersten Tag, so Mannino, kamen 500, am zweiten Tag, es waren 30° Celsius, registrierte das Freibad insgesamt 1.000 Gäste, jedoch befanden sich maximal nur jeweils 400 bis 500 Personen gleichzeitig auf dem weitläufigen Gelände. Bislang konnten alle Badewilligen auf das Gelände gelassen werden. Auf einen Anstieg der Besucherzahlen sei man vorbereitet, eine Online-Reservierung sei zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht nötig. Damit geht das Waldschwimmbad – auch aufgrund seiner Größe und der daraus resultierenden hohen Kapazität auch unter Distanzeinhaltung, einen Sonderweg. Die meisten der nun ebenfalls geöffneten Bäder des Kreises setzen auf Online-Reservierungen bzw. -buchungen.

Trotz des erhöhten Aufwandes und der damit verbundenen Kosten, senkte die Gemeinde Niedernhausen die Eintrittspreise (4,50 statt 5 € für die Einzelkarte Erwachsene, 35 € statt 40 € für die Zehnerkarte) für diese, noch bis zum 30. September andauernde Saison. Diese Preissenkungen, so Giuseppe Mannino, werden von den Gästen „sehr dankend angenommen“.

Wie waren sie also, die ersten Tage im Niedernhausener Waldschwimmbad, unter diesen ganz speziellen, der Pandemie geschuldeten Regelungen? Giuseppe Mannino zeigt sich sichtlich zufrieden, „wir können uns alle auf die Schultern klopfen. Es funktioniert!“

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