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Wasserbeschaffungsverband Niedernhausen/ Naurod

Der Wasserbeschaffungsverband Niedernhausen/Naurod wurde 1965 von den damals selbständigen Gemeinden Niedernhausen und Naurod gegründet, um die Wasserversorgung in beiden Ortsteilen sicherzustellen.
Nachdem im Zuge der Gebietsreform Naurod als Ortsteil der Landeshauptstadt Wiesbaden zugeordnet wurde, ist heute die Hessenwasser GmbH & Co. KG, Groß-Gerau, Partner von Niedernhausen im Verband und vertritt die Interessen der Stadt Wiesbaden als Rechtsnachfolger des Ortsteils Naurod.
Der Wasserbeschaffungsverband betreibt in Niedernhausen vier Tiefbrunnen, die das hervorragende Wasser fördern. Der Verband unterhält eine Reihe von Wasserbehältern und beliefert außer den Gemeindewerken Niedernhausen die Wiesbadener Ortsteilen Naurod, Auringen und Teile von Medenbach.
Dazu unterhält der Verband verschiedene Verbandsleitungen, um die Wassermengen zu den Verteilorganisationen Gemeindewerke Niedernhausen bzw. ESWE Versorgungs AG in Wiesbaden zu transportieren.
Der Wasserbeschaffungsverband Niedernhausen/Naurod ist also für die Gewinnung des Wassers zuständig.
Selbstverständlich wird die Qualität des Trinkwassers dauernd von einem Fachinstitut überprüft, damit nur hervorragendes Trinkwasser den Verbraucher erreicht, denn Trinkwasser ist Lebensmittel.
Der Wasserbeschaffungsverband ist in Niedernhausen ansässig. Geschäftsführer des Verbands ist der Fachbereichsleiter für Verwaltungssteuerung und Finanzmanagement, Herr Verwaltungsoberrat Stefan Frank; die technische Leitung obliegt Herrn Dipl.-Ingenieur Udo Gigerich.
Das Betriebsgebäude selbst befindet sich in einem Gebäude der Gemeinde Niedernhausen auf dem Bauhofgelände, Im Hammergrund 7. Der Wasserbeschaffungsverband kann unter Tel.-Nr. 06127/903-118 (bei technischen Angelegenheiten) bzw. 06127/903-125 (bei kaufmännischen Angelegenheiten) erreicht werden.
Der Verbandsvorsteher ist Bürgermeister Günter F. Döring.
Verbandsgremien sind der Verbandsvorstand und die Verbandsversammlung.
Der Verbandsvorstand tagt in kürzeren Zeitabständen beschließt insbesondere über die laufenden Betriebs- und Verwaltungsangelegenheiten des Verbandes und bereitet die Beschlüsse der Verbandsversammlung vor.
Die Verbandsversammlung trifft Grundsatzentscheidungen für den Verband und beschließt zum Beispiel über die jährlichen Wirtschaftspläne und die Festsetzung des Wasserpreises.
Die Finanzwirtschaft des Verbandes ist im Rahmen einer kaufmännischen Buchführung organisiert; dabei sind die Vorgaben des Hessischen Eigenbetriebsgesetzes sinngemäß anzuwenden.
Das Haushaltsvolumen des Verbandes beträgt durchschnittlich ca. 1,2 Mio. EUR/Jahr (Erfolgs- und Vermögensplan).
Der Verband hat die Aufgabe, die Verbandsmitglieder mit kostengünstigem und qualitativ hervorragendem Trinkwasser als Lebenselixier zu versorgen.
Das Trinkwasser wird zum Preis von netto 0,62 EUR/m³ seit 01.01.2011 an die Mitglieder abgegeben.
Der Wasserbeschaffungsverband ist umweltfreundlich: Das Dienstfahrzeug fährt mit Erdgas.
Das Technische Sicherheitsmanagement (TSM) des Wasserbeschaffungsverbandes Niedernhausen / Naurod wurde durch den Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW) überprüft und per Urkunde bis 23.11.2014 zertifiziert.
Kernaufgabe des „TSM“ ist die Unterstützung von Unternehmen der Versorgungswirtschaft und der Industrie in der rechtssicheren Organisation ihrer Betriebsprozesse. Für die Gewährleistung einer sicheren und hygienischen Wasserversorgung müssen die Anforderungen an die organisatorischen Strukturen und personellen Qualifikationen im Unternehmen erfüllt sein. Die TSM - Prüfbescheinigung dokumentiert die Erfüllung der Anforderungen der technischen Sicherheit in der Wasserversorgung.
Die Abarbeitung dieses sehr arbeits- und zeitaufwändigen Projekts bedurfte der Vorbereitung von mehren Jahren und wurde durch eigenes Personal – mit fachlicher Unterstützung durch das Qualitätsmanagement der Hessenwasser – geleistet. Das technische Regelwerk ist in einem elektronischen Benutzerhandbuch hinterlegt, das regelmäßig aktualisiert wird und von allen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eingesehen werden kann.
