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Ortsteil Königshofen

Wappen Königshofen

Am Fuße des Zieglerkopfs und auf dem Westhang des Daisbachtals erstreckt sich der Ort Königshofen. Mit seiner Lage am Rande des Naturparks Rhein-Taunus bietet der Ort Raum für Naherholung. So gibt es im nahen Theißtal einen Angelsee, einen Grillplatz und einen neuen Vogellehrpfad.

Aufgrund seiner angrenzenden Lage zum Ortsteil Niedernhausen bestehen günstige Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindungen nach Frankfurt a.M., Wiesbaden oder Limburg a.d. Lahn.

In einem Verzeichnis des Mainzer Stephanstiftes von ca. 1220 wird der Ort erstmals als „villa in Kunegishoue“ genannt. Er gehörte spätestens seit diesem Jahre zum Land Nassau, bis er 1866 an Preußen und 1945 an Hessen kam. 1971 schloss sich Königshofen mit Niedernhausen zu einer Gemeinde zusammen.

Nach dem 30jährigen Krieg, der den Ort fast vollständig entvölkerte, siedelte Graf Johannes v. Nassau-Idstein wallonische Familien aus dem Fürstbistum Lüttich in Königshofen an. Dadurch wurde Königshofen eines der wenigen Orte mit katholischer Bevölkerung im protestantischen Nassau. Noch heute gibt es zahlreiche Nachkommen dieser Einwanderer. Infolge des Zweiten Weltkriegs fanden zahlreiche Flüchtlinge und Vertriebene in Königshofen eine neue Heimat.

Sie und die Bürgerinnen und Bürger, die in den letzten Jahren nach Königshofen kamen, finden in den örtlichen Vereinen, wie Angel-, Feuerwehr-, Gesang-, Heimat-, Schützen-, Turn- und Sportverein, den Kerbeborsch, etc. Gemeinsinn und Freude an vielen Aktivitäten. Für ältere oder behinderte Mitbürgerinnen und Mitbürger gibt es wöchentliche Treffen, die vom DRK und BSK ausgerichtet werden. Ein Höhepunkt des Jahres ist seit über dreißig Jahren, die am dritten Wochenende im August stattfindende Zeltkerb.

 

Text: Rolf Pöllmann, Ortsvorsteher